Angriff im Krankenhaus

Arzt durch Schuss lebensgefährlich verletzt: Polizei nennt Motiv des Schützen

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Im Dortmunder St.-Josefs-Hospital soll ein Mann auf einen Arzt geschossen haben. 

Ein Mann hat in einem Krankenhaus in Dortmund auf einen Arzt geschossen. Die Polizei fand den mutmaßlichen Täter tot auf. Der lebensgefährlich verletzte Arzt soll ihn gekannt haben.

  • In Dortmunder St.-Josefs-Hospital wurde auf einen Arzt geschossen
  • Mutmaßlicher Täter ist tot
  • Opfer soll den Schützen behandelt haben
  • Arzt schwebt in Lebensgefahr
  • Dortmund - Nach einem Schuss auf einen Arzt in einem Dortmunder Krankenhaus ist am Dienstagabend die Leiche des mutmaßlichen Schützen gefunden worden. Zudem hat die Polizei über den Kurznachrichtendienst Twitter bekanntgegeben, dass der Mann namentlich ermittelt werden konnte. 

    Der mutmaßliche Täter habe sich in seiner Wohnung selbst getötet, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Dortmund weiter.

    Mutmaßlicher Täter verletzte Arzt lebensgefährlich

    Der Mann soll zuvor im St.-Josefs-Hospital im Dortmunder Stadtteil Hörde einen Mediziner angeschossen und danach die Flucht ergriffen haben. Der Arzt wurde lebensgefährlich verletzt.

    Mutmaßlicher Täter wurde von Arzt behandelt

    Der Arzt habe den mutmaßlichen Schützen nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen behandelt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwochmorgen.

    Wohl aus Wut über eine angeblich missglückte Operation hat der frühere Patient auf den Dortmunder Arzt im Krankenhaus geschossen und ihn lebensgefährlich verletzt. Nach einer Notoperation gehe es dem Opfer wieder etwas besser, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit.

    Polizeibeamte begutachten die mutmassliche Tatwaffe.

    Polizei setzte ein Großaufgebot ein 

    Der Schütze hatte am frühen Nachmittag das Krankenhaus betreten und mindestens einen Schuss auf den Arzt abgegeben. Mit einem Großaufgebot suchte die Polizei mehrere Stunden vergeblich nach dem zunächst unbekannten Geflüchteten, bis sie ihn identifizieren konnte und die Leiche entdeckte.

    Am Tatort hatten die Ermittler auch eine Schusswaffe gefunden, bei der es sich nach ersten Erkenntnissen um die Tatwaffe handelte. Die Hintergründe waren am Abend noch offen. Wenige Stunden nach der Tat konnten Besucher das Hospital wieder betreten.

    Einen ähnlichen Fall hatte es vor rund zwei Jahren in Berlin gegeben. In einem Krankenhaus erschoss ein damals 72 Jahre alter Patient seinen Arzt und tötete dann sich selbst.

    Der Westfälische Anzeiger* berichtet in einem News-Ticker.

    * wa.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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