Disziplinarverfahren wegen Mord in Gefängnis

Düsseldorf - Nach dem Mord an einer Besucherin im Remscheider Gefängnis wird es ein Disziplinarverfahren geben, das klären soll, warum der Mann nicht durchsucht wurde.

Nach dem gewaltsamen Tod einer Besucherin im Gefängnis von Remscheid hat das Justizministerium von Nordrhein- Westfalen ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Dabei geht es um die Frage, warum der verurteilte Mörder nicht durchsucht wurde, bevor er in einen Raum für Langzeitbesuche gelassen wurde. Gegen wen sich das Verfahren richtet, sagte die Ministerin nicht.

Lesen Sie auch:

Trennung war Motiv für Bluttat in "Liebeszelle"

Verurteilter Mörder tötet Freundin im Gefängnis

Der Häftling hatte in dem Raum am Wochenende seine 46-jährige Freundin mit einem Gurt stranguliert, vermutlich weil sie sich von ihm trennen wollte. Eine Hausverfügung sehe eine Durchsuchung der Gefangenen vor, sagte Ministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) am Mittwoch im Rechtsausschuss des Düsseldorfer Landtags. Sie habe einen Sicherheitsexperten in das Remscheider Gefängnis geschickt.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Amri-Ausschuss in NRW nimmt Rolle von V-Mann ins Visier

Amri-Ausschuss in NRW nimmt Rolle von V-Mann ins Visier

Fahrgeschäfte, Buden, Zelte: Das gefällt den Besuchern am besten 

Fahrgeschäfte, Buden, Zelte: Das gefällt den Besuchern am besten 

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Werder-Ankunft in Köln

Werder-Ankunft in Köln

Meistgelesene Artikel

Zeitumstellung 2017: Wann werden die Uhren auf Winterzeit umgestellt?

Zeitumstellung 2017: Wann werden die Uhren auf Winterzeit umgestellt?

Nach Zug von fremdem Joint: Zwei Männer zusammengebrochen

Nach Zug von fremdem Joint: Zwei Männer zusammengebrochen

Kurios: So wollte eine Frau Goldschmuck schmuggeln

Kurios: So wollte eine Frau Goldschmuck schmuggeln

Mann bei Absturz eines Sportflugzeuges getötet

Mann bei Absturz eines Sportflugzeuges getötet

Kommentare