Dioxin-Fleisch in fünf Ländern im Handel

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Möglicherweise ist dioxinbelastetes Fleisch doch im Handel gelandet.

Berlin - Noch am Dienstag hatte die Landesregierung in Hannover ausgeschlossen, dass mit Dioxin vergiftetes Schweinefleisch in den Kühlregalen der Supermärkte gelandet sein könnte. Doch das ist inzwischen unsicher.

Schweine aus Mastbetrieben in Sachsen-Anhalt, die möglicherweise mit Dioxin belastetes Futter verfüttert haben, ist nach Bayern, Sachsen und Niedersachsen geliefert worden. Das teilte am Mittwoch das Gesundheitsministerin in Magdeburg mit. Zudem seien Masthähnchen, die belastetes Futter bekommen haben könnten, zu Jahresbeginn nach Thüringen, Sachsen und Brandenburg gegangen.

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Die Behörden in diesen Ländern seien nach Bekanntwerden des Verdachts sofort informiert und die Betriebe sowie Höfe gesperrt worden. In Sachsen-Anhalt wurde seit Bekanntwerden des Futtermittelskandals noch kein Dioxin in Tierfutter festgestellt. Bei drei Proben von noch nicht verarbeitetem Futterfett des im Fokus der Ermittlungen stehenden Betriebs Harles und Jentzsch wurde allerdings eine zu hohe Dioxin-Belastung nachgewiesen.

Dioxin-Fleisch in Bayern

Nach einem Bericht “Nürnberger Nachrichten“ (Mittwoch) ist eventuell belastetes Schweinefleisch aus Sachsen-Anhalt in nordbayerischen Supermärkten verkauft worden. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen bestätigte dem Blatt, dass im Dezember 400 geschlachtete Tiere aus einem Mastbetrieb in Sachsen-Anhalt an mehrere Märkte in Nordbayern geliefert wurden. Ob das Fleisch tatsächlich mit Dioxin belastet war, lasse sich nicht mehr feststellen. Die Ware sei längst verkauft. 

dpa

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