Wasser war zu kalt

Deutscher Tourist bei Schatzsuche ertrunken

Kopenhagen - Ein deutscher Urlauber ist am Dienstag beim Schwimmen im dänischen Kegnæs in der Flensburger Förde ertrunken. Er befand sich auf GPS-Schatzsuche.

Das bestätigte die Polizei in Sønderborg der dpa. Der 40-Jährige war im Rahmen einer sogenannten GPS-Schatzsuche zu einer Boje hinausgeschwommen und hatte im kalten Wasser Probleme bekommen. Ein 44-jähriger Freund hatte vergeblich versucht ihn zu retten. Erst nach einer Stunde war der Mann aus Berlin von Rettungskräften gefunden worden. Im Krankenhaus konnte man nur noch seinen Tod feststellen.

Die beiden Männer gehörten zu drei deutschen Familien aus Berlin, Gütersloh und Mahlow, die in Dänemark an einer GPS-Schatzsuche teilnahmen. Dazu werden an verschiedenen Orten „Schätze“ deponiert, die mit Hilfe von GPS-Koordinaten gefunden werden müssen. „Solch einen Schatz an einer Boje zu befestigen, ist nicht ungewöhnlich“, sagte Polizeisprecher Preben Westh. Der Mann sei mit seiner Badehose aber nicht warm genug gekleidet gewesen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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