Deutscher Imkertag berät über "Gen-Urteil"

Stralsund/Wachtberg - Jahrzehntelang klagte die Imkerbranche über die sinkende Zahl von Bienenfreunden in Deutschland. Nun entdecken vor allem Großstädter das Imkern für sich.

 “In den Städten verzeichnen wir Zuwachszahlen von 14 Prozent, im Bundesdurchschnitt sind es zwei Prozent“, sagt Petra Friedrich vom Deutschen Imkerbund in Wachtberg. Doch nach dem Honig-Urteil des Europäischen Gerichtshofes, wonach Honig mit Pollen von gentechnisch verändertem Mais nicht in den Handel darf, macht sich unter den rund 91 000 Imkern Verunsicherung breit. Der Imkerbund, der am Sonntag zum Deutschen Imkertag nach Stralsund lädt, fordert für Landwirte, die gentechnisch veränderte Pflanzen anbauen, einen gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsabstand von zehn Kilometern zu einem Bienenstock.

dpa

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