Demonstranten wollen Knut nicht ausstopfen lassen

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Etwa 50 Knut-Fans protestierten gegen die Pläne des Zoos, Knut auszustopfen.

Berlin - Mehrere Dutzend Tierfreunde sind am Samstag in Berlin gegen Pläne auf die Straße gegangen, den toten Eisbären Knut auszustopfen und künftig im Naturkundemuseum auszustellen.

Die Emotionen schlugen hoch am Zaun des Berliner Zoologischen Gartens in Charlottenburg. Dort fanden sich vor allem jüngere Demonstranten, aber auch einige Rentner ein. Die Demonstranten zündeten Kerzen an und ließen dutzende weiße Luftballons aufsteigen. Auf Protestplakaten griffen sie Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz persönlich an: “Herr Blaszkiewitz - Sie sind ein Witz - Stopfen Sie Ihr Herz und Hirn aus“, hieß es auf einem Transparent.

Trauer um Knut: Bilder aus seinem Leben

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So etwas habe Knut nicht verdient, sagte einer der Veranstalter der Protestaktion, Jochen Kolbe. Außerdem gehe es darum, ob und wie Wildtiere im Zoo gehalten werden dürften.

Im Internet war seit Tagen zu der Demonstration aufgerufen worden. Dort hatten Fans auch an Knut-Paten Sigmar Gabriel appelliert, er solle das Ausstopfen des kürzlich verstorbenen Eisbären verhindern.

Der Publikumsliebling war am 19. März plötzlich gestorben. Die Sektion ergab unter anderem eine Virusinfektion und schwere Hirnentzündungen. Das Tier soll nach Zoo-Plänen speziell präpariert und ausgestellt werden.

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Dass es unter Knut-Fans auch ungemütlich werden kann, erfuhr ein Zoobesucher, der zwischen die Demonstranten geriet. Er konnte die Anschuldigungen gegen die Zooleitung nicht so ganz nachvollziehen, mischte sich in die Diskussion ein - und bekam etliche hässliche Worte zu hören.

dpa

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