Dauerregen: NRW kämpft mit Hochwasser

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Ein Auto steht am Samstag auf der A40 in Essen im Wasser.

Essen - Nass, nasser, NRW: Dauer-Regen hat am Samstag Nordrhein-Westfalen überflutet und Tausende von Polizisten, Feuerwehrleuten und anderen Helfern gefordert.

Dauerregen hat am Samstag in Nordrhein-Westfalen Feuerwehr, Polizei und das Technische Hilfswerk in Atem gehalten. Besonders betroffen waren Sauer- und Siegerland. Mehrere Tausend Einsatzkräfte pumpten dort Keller aus, stapelten Sandsäcke und sperrten überflutete Straßen. Auf regennasser Straße verunglückte in Elsdorf eine 36-jährige Mutter mit ihren beiden neun und vier Jahre alten Kindern. Bei starkem Regen war sie mit ihrem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Alle drei kamen schwer verletzt ins Krankenhaus.

Mehrere Autobahnabschnitte mussten zeitweise wegen Überflutung gesperrt werden, etwa auf der A 40 zwischen Dortmund und Duisburg. Auch auf der A 33 bei Paderborn oder auf der A 61 bei Mönchengladbach stand das Wasser auf der Autobahn. Auch im Ruhrgebiet waren die Einsatzkräfte im Dauereinsatz. Allein in Essen verzeichnete die Polizei bis zum frühen Nachmittag 300 Einsätze. Viele Autos blieben in den Senken liegen. Die Feuerwehr rettete die Fahrer aus den Wagen - die Fahrzeuge wurden anschließend aus den “Seen“ gezogen. In Bochum brach der Deich eines Regenrückhaltebeckens. Etwa 15 000 Kubikmeter Wasser liefen schlagartig aus. In der Folge wurden in zwei Wohnhäusern die Souterrainwohnungen überflutet. “Der Regen alleine wäre nicht so schlimm. Das Problem ist vielmehr das Herbstlaub.

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Das verstopft die Gullys, so dass das Wasser nicht abfließen kann“, sagte ein Polizeisprecher in Düsseldorf. Regeneinsätze gab es flächendeckend von Aachen bis Paderborn. Auch in der Nacht auf Sonntag hielt der Dauerregen große Teile Nordrhein-Westfalens fest im Griff. Der Deutsche Wetterdienst rechnet bis Sonntag früh teilweise nochmals mit weiteren 20 bis 30 Liter Regen pro Quadratmeter vor allem im Nordwesten des Landes. Bis Sonntagnachmittag gilt eine Unwetterwarnung. Für Sonntag erwarten die Wetterexperten dann weniger Regen. Richtig abklingen soll der Regen erst in der Nacht auf Montag.

dpa

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