Stellenabbau beim Autokonzern

Daimler droht, sich auf dem wichtigsten Markt der Zukunft selbst zu zerfleischen

Ein Mitarbeiter der Daimler AG trägt in der Produktion der S-Klasse einen Mundschutz.
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Die Daimler AG plant die Auslagerung von bis zu 2.000 Arbeitsplätzen an Fremdfirmen.

Auch die Daimler AG wurde vom Coronavirus schwer getroffen. Der Autohersteller plant nun, bis zu 2.000 IT-Stellen an Fremdfirmen auszulagern.

Stuttgart - Die Auswirkungen des Coronavirus machen sich auch beim Stuttgarter Automobilhersteller Daimler bemerkbar. Der Gewinn des Konzerns sank im ersten Quartal um 80 Prozent - Daimler-CEO Ola Källenius hat ein straffes Sparprogramm angekündigt.

Wie BW24* berichtet, denkt die Daimler AG über die Auslagerung von bis zu 2.000 IT-Stellen an Fremdfirmen bis Mitte 2021 nach. Allein 900 Stellen davon befinden sich in Deutschland. Zudem soll die Unternehmensstruktur des Fahrzeugherstellers geprüft werden.

Die Daimler AG mit Sitz in Stuttgart gehört zu den größten Unternehmen Deutschlands und beschäftigt insgesamt 273.000 Mitarbeiter in 40 Ländern (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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