Verbotene Party entdeckt

Corona in Köln: Anwohner rufen Polizei zu Bar - doch Gäste verstecken sich und machen sogar das Licht aus

Eine verschwommene Menschenmenge. Die Menschen tanzen und im Hintergrund sind Lichter zu sehen.
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Illegale Partys sind auch in Köln ein Problem (Symbolbild).

Um die Verbreitung des Coronavirus in Deutschland einzudämmen, wurden Teile des öffentlichen Lebens eingeschränkt. In Köln griff die Polizei nun bei illegalen Partys durch.

  • Die Kölner Polizei war gemeinsam mit dem Ordnungsamt auf der Jagd nach illegalen Partys
  • Eine Bar im Kölner Stadtteil Neuehrenfeld wollte die Polizei dabei sogar an der Nase herumführen
  • Nach einer Corona-Party in einem baufälligen Gebäude waren 30 Personen auf der Flucht

Köln - Am Wochenende waren Polizei und Ordnungsamt in Köln gemeinsam auf der Jagd nach illegalen Corona-Partys. Damit die aktuellen Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus in Deutschland umgesetzt werden können, setzen Polizei und Ordnungsamt auf Kontrollen.

Coronavirus in Köln: Partygäste verstecken sich, um Strafe zu entgehen

Am späten Samstagabend verdichteten sich in Köln Hinweise aus der Bevölkerung: denn eine Geräuschkulisse ließ auf eine Party in einer Kölner Gaststätte schließen. Während der Corona-Pandemie* ist das aufgrund der aktuellen Einschränkungen nicht möglich. Als die Polizei gegen 23.50 Uhr in der Gaststätte in der Neuehrenfelder Liebigstraße eintraf, war von den Partygästen nichts zu hören. Denn: Die Bar war verdunkelt und es war „mucksmäuschenstill“, wie die Polizei mitteilt.

Auch nach Klopfzeichen und Rufen der Beamten zeigte sich keine Reaktion innerhalb der Gaststätte, heißt es in der Pressemitteilung. Schließlich musste sich die Polizei mithilfe eines Schlüsseldienstes Zutritt verschaffen. Zum Vorschein kamen ein dutzend Partygäste und der Betreiber der Gaststätte. Das Kölner Ordnungsamt verteilte Bußgelder. Zusätzlich muss der Betreiber mit einer Anzeige rechnen.

Verbotene Party in Köln: Mindestens 30 Leute auf der Flucht vor der Polizei

Am frühen Sonntagmorgen (8. November 2020) musste die Polizei erneut ausrücken. Dieses Mal fuhren die Einsatzkräfte zu einem leerstehenden Gebäude im Stadtteil Deutz. Auch hier stand der Verdacht im Raum, auf eine Corona-Party zu stoßen - obwohl die Coronavirus-Infektionen weiter steigen und somit die Einhaltung der bekannten Maßnahmen noch wichtiger ist. Während die ersten Beamten an der Siegburger Straße eintrafen, konnten rund 30 bis 40 Personen über das angrenzende Gleisbett am alten Deutzer Hafenbecken unerkannt entkommen. Durch eine eingetretene Tür verschaffte sich die Gesellschaft Zugang zum Gebäude.

Dabei feierte die Party-Meute mit großem Musik-Equipment: Die Polizei konnte ein Mischpult und mehrere Musikboxen sicherstellen. Ermittlungen wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs wurden ebenfalls eingeleitet. Bei 28 Personen konnten die Personalien festgestellt werden. Es handelte sich um Männer und Frauen im Alter von 19 bis 53 Jahren. (jw) *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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