Busunglück Radevormwald ohne strafrechtliche Folgen

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Busunglück in Ravormwalde im September 2009.

Köln/Radevormwald - Das schwere Busunglück mit fünf Toten in Radevormwald im vergangenen September bleibt ohne strafrechtliche Folgen. Die Ursache war laut Staatsanwaltschaft überhöhte Geschwindigkeit.

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“Wir haben das Verfahren eingestellt“, sagte der Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft, Günther Feld, am Freitag auf dpa-Anfrage. Gutachter hätten weder gesundheitliche Ursachen beim Fahrer noch technische Probleme am Bus feststellen können. Sicher sei, dass überhöhte Geschwindigkeit zu dem Unfall geführt habe: Statt der erlaubten 60 war der Bus mit 90 Stundenkilometern unterwegs.

Der 45 Jahre alte Fahrer kam selbst bei dem Unglück am 22. September ums Leben. Strafrechtlich könne niemand zur Verantwortung gezogen werden, sagte Feld. “Dieses Ergebnis ist auch für uns unbefriedigend“, räumte er ein. Ob die Hinterbliebenen der Opfer nun Schadensersatzansprüche stellen können, sei eine zivilrechtliche Frage, die nicht von der Staatsanwaltschaft zu beantworten sei.

dpa

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