Bundeswehrsoldat misshandelt Tochter

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Die einjährige Tochter war im Frühjahr einige Tage nach den Misshandlungen durch den Vater im Krankenhaus gestorben. 

Koblenz - Ein 21-Jähriger Bundeswehrsoldat hat vor dem Koblenzer Landgericht am ersten Prozesstag gestanden, seine einjährige Tochter misshandelt zu haben. Er habe sie geschüttelt, außerdem sei sie unabsichtlich zu Boden gefallen.

Das Mädchen war im Frühjahr einige Tage nach den Misshandlungen im Krankenhaus gestorben.  Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft hatte der Bundeswehrsoldat seine kleine Tochter bereits im Herbst 2008 schwer misshandelt. Auch gegen die dreieinhalbjährige Tochter seiner Lebensgefährtin sei er gewalttätig geworden. Für das Kind habe Lebensgefahr bestanden, nachdem ihm der 21-Jährige Mund und Nase zugehalten habe. Die Anklage lautet auf Totschlag und schwere Misshandlung. Die Mutter des ums Leben gekommenen Kindes sagte aus, der 21-Jährige sei in der Regel gut mit dem Mädchen umgegangen, es habe aber auch Ausnahmen gegeben.

dpa

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