Bruchlandung auf Autobahn - Gericht sieht "Todsünde"

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Bei der missglückten Notlandung eines Kleinflugzeugs und einem dadurch ausgelösten Verkehrsunfall sind auf der Autobahn A52 in Essen sieben Menschen verletzt worden (Archivfoto vom 24.11.2006).

Düsseldorf - Die spektakuläre Bruchlandung auf der Autobahn 52 bei Essen vor drei Jahren wird den Piloten wohl 150 000 Euro kosten. Das Gericht bezeichnete den Fehler des Piloten in diesem Fall als „Todsünde“.

Das Düsseldorfer Oberlandesgericht ließ am Donnerstag keinen Zweifel daran, dass die Sache aus Sicht des Senats klar ist: “Die Berufung hat keinerlei Aussicht auf Erfolg.“ Der Pilot, ein Düsseldorfer Unternehmer, war mit einer Charter-Maschine mitten im Berufsverkehr auf der Autobahn gelandet, weil ihm der Treibstoff ausgegangen war. Fünf Menschen wurden verletzt, darunter zwei Mitarbeiterinnen des Piloten. “Es ist eine Todsünde, wenn in diesem Bereich Fehler gemacht werden“, sagte der Richter.

dpa

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