Bombe in Harbug erfolgreich entschärft

Hamburg - Mehrere tausend Menschen mussten am Mittwoch wegen einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg aus dem Hamburger Stadtteil Harburg evakuiert werden. Nun können sie zurückkehren.

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Nach knapp vier Stunden konnten die Einsätzkräfte Entwarnung geben und die Menschen wieder in ihre Häuser zurückkehren, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Der Kampfmittelräumdienst habe die Bombe ohne Komplikationen entschärfen können. Von der mehrstündigen Räumung im Umkreis von 300 Metern um die Fundstelle waren unter anderem die Fußgängerzone sowie zwei Kliniken und die Agentur für Arbeit betroffen, erklärte der Sprecher der Hamburger Feuerwehr, Martin Schneider.

In dem betroffenen Gebiet seien rund 2.700 Menschen gemeldet, die dort wohnen oder arbeiten. Ein Kampfmittelräumdienst hatte die rund 460 Kilogramm schwere amerikanische Bombe am Morgen auf einer Baustelle gefunden, wie Schneider erklärte. Der Sprengsatz sei allerdings nicht so gefährlich gewesen wie der in Göttingen. Bei dessen Entschärfung waren im Juni dieses Jahres drei Sprengstoffexperten ums Leben gekommen. Dennoch habe die Fliegerbombe in Harburg so schnell wie möglich entfernt werden müssen.

dapd

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