Boden bei Düsseldorfer U-Bahn-Bau abgesackt

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Arbeiter füllen Beton in ein Loch, das beim Düsseldorfer U-Bahn-Bau entstanden war.

Düsseldorf - Beim Düsseldorfer U-Bahn-Bau ist der Boden abgesackt. In der Oberfläche wurde ein mehr als zwei Meter tiefes Loch gerissen.

Das Loch mit einem Durchmesser von rund vier Metern hatte sich am frühen Freitagnachmittag nur rund fünf Meter von einem Brückenpfeiler entfernt aufgetan. Mittlerweile wurde es mit Kies zugeschüttet und mit Beton aufgefüllt. Gegen Mitternacht wurde der Verkehr auf einer daneben liegenden Straßenbrücke wieder freigegeben. Alles laufe wieder normal, sagte ein Polizeisprecher am Samstag.

Gefahr für die Bevölkerung habe aber zu keinem Zeitpunkt bestanden, sagte Gregor Bonin, Baudezernent der Stadt Düsseldorf, am Freitag bei einer Pressekonferenz. “Das ist ein Vorfall von dem wir glauben, dass kein Anlass zur Beunruhigung besteht.“ Weder Gebäude im Umkreis der Baustelle, noch die Brücke seien abgesackt, sagte Bonin. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen für den Düsseldorfer U-Bahn-Bau waren nicht nötig gewesen.

Rund 30 Kubikmeter Erdreich waren in einen danebenliegenden Schacht gerutscht. Vermutlich, weil es zwischen den Pfeilern, mit denen der zwölf Meter tiefe Schacht gestützt ist, ein Leck gebe, sagte Bonin. Noch am Donnerstag waren Taucher in dem Schacht gewesen. 

Erst in der vergangenen Woche war Wasser in eine U-Bahn-Baugrube einige hundert Meter vom jetzigen Unglücksort entfernt gelaufen. “Es gibt eine Häufung der Ereignisse, aber das sind Zufälligkeiten“, sagte Bonin. Nach Angaben der Stadt wird die Baufirma Bilfinger Berger mögliche Lockerungen des Baugrunds künftig durch Probe-Rammstöße orten

dpa

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