Blutbad von Schwalmtal: Lebenslang gefordert

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Im Prozess um das Blutbad von Schwalmtal hat die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft für den 72-jährigen Angeklagten beantragt.

Mönchengladbach - Im Prozess um das Blutbad von Schwalmtal hat die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft für den 72-jährigen Angeklagten beantragt. Außerdem soll er in einer Psychatrie untergebracht werden.

Außerdem solle der Rentner in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht werden, forderte die Anklage am Montag vor dem Landgericht Mönchengladbach. Der Mann aus Unna hatte gestanden, im August 2009 im niederrheinischen Schwalmtal zwei Rechtsanwälte und einen Immobilien-Gutachter erschossen zu haben.

Der 44 Jahre alten Tochter des Angeklagten gab der Staatsanwalt eine “moralische Mitschuld“ an der Bluttat. Sie habe eine “unerträgliche Rolle“ in dem Prozess gespielt und die Opfer verhöhnt, indem sie die begangene Tat “komplett ignoriert“ habe.

dpa

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