"Blöde Kuh" zur Nachbarin kostet 700 Euro 

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Wer im Nachbarschaftsstreit "blöde Kuh" zur Nachbarin sagt, muss 700 Euro zahlen.

Frankfurt/Main - Eine Frau aus Hessen muss ihrer Nachbarin 700 Euro zahlen, weil sie diese und deren Familien mehrfach als “blöde Kuh“, “asoziales Pack“ und “Hexe“ beschimpft hatte.

Die Beleidigte klagte. Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt steht der Nachbarin neben dem Anspruch auf Unterlassung dieser Behauptungen auch das Schmerzensgeld zu. Das berichtet die Fachzeitschrift “OLG-Report“.

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Für einen Anspruch auf Schmerzensgeld müsse der Geschädigte nicht nachweisen, dass die ehrverletzenden Äußerungen zu gesundheitlichen Schäden geführt hätten, erklärte das Gericht. Vielmehr genüge es, wenn die Äußerung das Persönlichkeitsrecht des Betroffenen beeinträchtigt habe (Az.: 16 U 15/09).

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