Bischofskonferenz bestätigt Weitergabe der Mixa-Akte

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Papst Benedikt XVI. und Walter Mixa

Würzburg/Bonn - Die Deutsche Bischofskonferenz hat zum Abschluss der Beratungen des Ständigen Rates in Würzburg bestätigt, dass die sogenannte Akte Mixa bereits seit April in Rom bekannt ist.

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Die in den Medien jetzt bekanntgewordenen Vorwürfe gegen den ehemaligen Augsburger Bischof Walter Mixa - angebliche Alkoholabhängigkeit sowie angebliche homosexuelle Neigungen - seien damals nach Rom weitergeleitet worden. Papst Benedikt XVI. habe daraufhin das Rücktrittsgesuch Mixas angenommen.

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Die katholischen Bischöfe haben sich am Dienstag in Würzburg zudem besorgt über den Wirbel um Mixa gezeigt. “Bei ihrer regulären Sitzung in Würzburg haben die deutschen Bischöfe in großer Betroffenheit über die Geschehnisse und offenen Fragen hinsichtlich ihres Mitbruders Walter Mixa gesprochen“, erklärte die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) in einer Mitteilung. Der Ständige Rat der DBK hatte seit Montag in Würzburg getagt, um etwa die kirchlichen Leitlinien zum Umgang bei sexuellem Missbrauch von Kindern durch Geistliche zu verschärfen. Der Fall Mixa spielte aber am Rande eine Rolle. Die Bischöfe erklärten am Dienstag, nun stehe die persönliche Zukunft von Mixa im Vordergrund. Die bayerischen Bischöfe würden mit dem 69-Jährigen sprechen.

dpa

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