Klopfgeräusche: Neue Suche nach Bankiersfrau

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Neue Hoffnung im Entführungsfall Maria Bögerl (Foto)? Spaziergänger haben in einem Waldstück Klopfgeräusche gehört.

Heidenheim - Im Fall der entführten Ehefrau eines Heidenheimer Sparkassenchefs hat die Polizei am Montagabend eine Suchaktion gestartet: Im Wald nordöstlich von Neresheim hatten Spaziergänger Klopfgeräusche gehört.

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Gegen 18.30 Uhr rückten zehn Beamte mit drei Suchhunden aus, wie die Kripo in Heidenheim berichtete. Ansonsten jedoch haben die Ermittler keinerlei Hinweis auf den möglichen Verbleib der 54-jährigen Maria Bögerl. Inzwischen hat die Sonderkommission “Flagge“ mit 80 Beamten insgesamt 1.660 Hinweise erhalten. Über das Pfingstwochenende gingen die Meldungen jedoch erstmals merkbar zurück. Dabei hatten die Ermittler gehofft, dass der oder die Täter ein Wochenend-Grundstück aufgesucht hatten und dort Spuren hinterlassen haben könnten.

Bisher hat die Soko 790 der Hinweise als Spuren eingeschätzt. Weitergekommen ist sie durch die Überprüfung aber noch nicht. Einige erfolgversprechende Spuren zum Aufenthaltsort der Entführten oder ihrem A-Klasse-Mercedes erwiesen sich als nicht tatrelevant.

Hinweise auch anonym möglich

Die Frau des Heidenheimer Sparkassendirektors Thomas Bögerl war am 12. Mai in den Morgenstunden im Stadtteil Schnaitheim im eigenen Auto entführt worden. Den Wagen fanden Passanten am 14. Mai auf dem Parkplatz des Klosters Neresheim, das rund 20 Kilometer von Heidenheim entfernt liegt. Ein Täter, der am Mittwoch, 12. Mai, um 11.20 Uhr bei dem Sparkassenchef anrief forderte nach Medienberichten ein Lösegeld von 300.000 Euro. Die Familie deponierte das Geld in einem schwarzen Müllsack wie gefordert an der Autobahn 7 und markierte die Stelle mit einer Deutschland-Flagge. Das Geld wurde aber nicht abgeholt

Für Hinweise, die zum Auffinden der 54-Jährigen führen, ist eine Belohnung von 100.000 Euro ausgesetzt. Am Samstag hatten rund 150 Beschäftigte der Sparkasse sowie des Lions Clubs am Kloster Neresheim und an der A 7 noch einmal Fahndungsaufrufe verteilt. Die Hinweistelefone bei der Soko “Flagge“ mit den Rufnummern 07321 322-500 und -501 sowie das vertrauliche Telefon mit der Nummer 07321 2770406 ist nach wie vor geschaltet.

ap

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