Bahn will von "Graf Dracula" 40 Euro

Koblenz - Die Bahn versteht im Fasching keinen Spaß: Ein als Vampir verkleideter Fahrgast muss 40 Euro nachzahlen - obwohl er eine Fahrkarte hatte. Es lag an seinem "Künstlernamen".

Weil ein als Vampir verkleideter Fastnachtsnarr sein Wochenend-Bahnticket mit “Graf Dracula“ unterschrieben hat, droht ihm eine Nachzahlung von 40 Euro. Wie die Bundespolizei Trier am Montag mitteilte, war der 29-Jährige am Samstagabend mit zwei Freunden in einer Bahn des Unternehmens Trans Regio von Köln nach Koblenz gefahren.

Auf der Fahrt beanstandete die Schaffnerin, dass der Narr nicht mit seinem bürgerlichen Namen auf der Gruppen-Karte unterschrieben hatte. Die in Koblenz hinzugezogene Bundespolizei wertete das Vorkommnis zwar als Fastnachtsscherz, die Zugbegleiterin bestand nach den Angaben jedoch auf einer Nachzahlung.

dpa

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