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Spritpreis-Trick: Zu diesen Uhrzeiten tanken Autofahrer deutlich günstiger

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Von: Anna-Maureen Bremer

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Die Spritpreise explodieren. Viele Autofahrer fragen sich, wie lange sie sich das leisten können. Doch man kann immer noch sparen – zur richtigen Uhrzeit.

Es war zu erwarten: Der Krieg in der Ukraine hat Auswirkungen auf uns. Die Spritpreise sind auf einem Extrem-Hoch. Natürlich sind das im Vergleich zu Menschen, die ihre Heimat wegen Bombenangriffen verlassen müssen, überschaubare Probleme. Dennoch tun sie auch hierzulande den Menschen weh. Besonders die, die ohnehin nicht so viel zur Verfügung haben, müssen nun an einigen Stellen noch genauer schauen, wie sie wirtschaften.

Die Zwei-Euro-Marke für den Liter Sprit wurde schon geknackt. Viele Autofahrer fragen sich, wie lange sie sich das Fahren wohl noch leisten können. Natürlich versuchen alle beim Tanken nun zu sparen – aber wie? echo24.de hat sich erkundigt, zu welchen Uhrzeiten wenigstens möglichst günstig getankt werden kann.

Autofahrer mit steigenden Sprit-Preisen konfrontiert: Wann kann ich am günstigsten tanken?

Auch vor dem Ukraine-Krieg gab es ständige Preisveränderungen beim Sprit, oft mehrmals am Tag. Es ist einfach, hier zumindest das Zeitfenster zu finden, zu dem im Verhältnis am günstigsten getankt werden kann. Außerdem sollten Autofahrer einen Fehler beim Tanken vermeiden.

Um durchs Preischaos zu kommen, hilft eine aktuelle Untersuchung des ADAC. Ihre Grundlage waren sämtliche Preisbewegungen an den rund 14.000 Tankstellen in Deutschland im Mai 2021. Daraus lassen sich klare „Vorteilszeiten“ ablesen.

Preisfalle beim Tanken – Um Geld zu sparen, muss richtige Uhrzeit zum Tanken genutzt werden

Wer morgens auf dem Weg zur Arbeit noch schnell tanken möchte, tappt direkt in die Preisfalle: Der Studie des ADAC zufolge ist Kraftstoff morgens am teuersten. In der Nacht sind die Preise eine ganze Weile konstant, aber gegen 6 Uhr ist ein deutlicher Anstieg zu erkennen. Kurz nach 7 Uhr ist der Höhepunkt im täglichen Preisniveau meist erreicht.

Benzin wird mit der Zapfpistole in den Autotank gefüllt.
Die Preise für Diesel und Benzin sind seit dem Krieg in der Ukraine teils deutlich über die Marke von zwei Euro gestiegen. © Rolf Poss / Imago Images

Im ADAC-Bericht heißt es: „Anschließend fällt der Preis, um nach 9 Uhr wieder spürbar anzuziehen. Im Tagesverlauf folgen weitere Preisspitzen gegen 10 Uhr, 13 Uhr, 16 Uhr, vor 18 Uhr, vor 20 Uhr und schließlich ab 22 Uhr. Dann klettert der Preis wieder auf sein nächtliches Niveau. Regelmäßig am niedrigsten liegen die durchschnittlichen Kraftstoffpreise zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr.“

Spritpreis-Trick: Die Uhrzeit macht beim Tanken einen entscheidenden Unterschied

Wer also denkt „Ach, darauf kommt‘s nicht an“, liegt daneben. Es kommt ganz schön was zusammen, wenn konstant auf die richtige Tankstelle und Uhrzeit für die neue Tankfüllung geachtet wird. Der ADAC schreibt dazu: „Besonders profitabel ist das Tanken zur richtigen Uhrzeit für Fahrer von Benziner-Pkw. Hier beträgt die Differenz zwischen dem teuersten Zeitpunkt um 7 Uhr und der günstigsten Phase (zwischen 18 und 19 Uhr bzw. 20 und 22 Uhr) mehr als sieben Cent je Liter. Bei einer 50 Liter-Tankfüllung ist dies immerhin eine Ersparnis von fast vier Euro.“ *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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