Autofahrer fährt wegen Navigationsgerät aufs Bahngleis

Bremen/Stade - Weil er zu früh der Ansage seines Navigationsgeräts folgte, geriet ein Autofahrer am Sonntagabend in Niedersachsen in eine lebensgefährliche Situation.

Das Gerät hatte den Mann kurz vor einem Bahnübergang zum Rechtsabbiegen aufgefordert, teilte die Bundespolizei am Montag in Bremen mit. Der 80-Jährige geriet in der Ortschaft Himmelspforte bei Stade mit seinem Auto in das Schotterbett der Gleisanlage und fuhr sich darin fest. Ein Unfall konnte verhindert werden, weil der Zugverkehr rechtzeitig gestoppt wurde. Eigentlich wollte der 80-Jährige in eine knapp hinter dem Bahnübergang gelegene Straße einbiegen. Stattdessen fuhr er direkt auf die Gleise.

“Trotz eines Navigationsgerätes empfiehlt es sich, genau hinzuschauen, wo man hinfährt“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Der Autofahrer beschädigte bei dem Unfall den Kabelkanal der Schrankenanlage, an seinem Wagen entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro. Außerdem musste die Bahnstrecke zwischen Cuxhaven und Hamburg kurzzeitig gesperrt werden. Dem Fahrer drohen nun juristische Konsequenzen: Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

AP

Rubriklistenbild: © dpa

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