Bluttat im Gericht: Täter hat 18 Mal zugestochen

Dresden - Bei den Ermittlungen zur Bluttat im Dresdner Landgericht vom Mittwoch wird auch von einem ausländerfeindlichen Hintergrund ausgegangen. Der Täter stach 18 Mal zu.

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Angeklagter ersticht Zeugin im Gerichtssaal

Es gebe Anzeichen dafür, sagte Sachsens Polizeipräsident Bernd Merbitz am Donnerstag bei einer Veranstaltung in Dresden . Das Opfer sei islamischer Abstammung gewesen. Es werde daher auch in diese Richtung ermittelt. Der in Russland geborene Angeklagte hatte in der Berufungsverhandlung wegen Beleidigung eine 32-jährige Zeugin mit einem Messer niedergestochen. Die Frau, die nach unbestätigten Berichten aus Ägypten stammt und den Mann angezeigt hatte, starb wenig später.

Ehemann des Opfers in kritischem Zustand

Gegen den 28-jährigen Täter ist mittlerweile Haftbefehl wegen Mordes erlassen worden. Die Staatsanwaltschaft Dresden teilte am Donnerstag mit, der Mann habe mindestens 18 Mal auf sein Opfer eingestochen. Der bislang nicht vorbestrafte Deutschrusse habe sich zu der Tat bislang nicht geäußert.

Der 32-jährige Ehemann der Getöteten sei durch Messerstiche ebenfalls lebensgefährlich verletzt worden. Sein Zustand sei kritisch.

dpa

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