Deutsches Institut rät: Billig-Brustimplantate entfernen

Berlin/Bonn - Im Skandal um Billig-Brustimplantate aus Frankreich rät nun auch Deutschland, die Silikonkissen herausnehmen zu lassen.

„Die Mitteilungen von Ärzten, Fachgesellschaften und Kliniken zeigen, dass mögliche Gesundheitsrisiken durch vermehrt ausgetretenes Silikon auch dann entstehen können, wenn keine Rissbildung vorliegt“, teilte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am Freitagabend mit. Länder wie Frankreich und Tschechien hatten bereits geraten, die Implantate zu entfernen.

Das BfArM empfiehlt, dass die betroffenen Implantate als Vorsichtsmaßnahme entfernt werden sollten. Wie viele Frauen in Deutschland betroffen sind, ist nach Angaben des BfArM unklar. Die Daten würden derzeit von den Ländern gesammelt, sagte ein Sprecher.

Weltweit sollen zwischen 400 000 und 500 000 Frauen minderwertige Silikonkissen der französischen Firma Poly Implant Prothèse (PIP) erhalten haben.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

England hebt nach Attentat Terrorwarnstufe

England hebt nach Attentat Terrorwarnstufe

Poledance sorgt für durchtrainierte Figur

Poledance sorgt für durchtrainierte Figur

Von scharf bis süß: Die Avocado ist ein Alleskönner

Von scharf bis süß: Die Avocado ist ein Alleskönner

Wandern im ursprünglichen Defereggental

Wandern im ursprünglichen Defereggental

Meistgelesene Artikel

Soldat stirbt bei Schießübung: Hatte er eine Warnung abgegeben?

Soldat stirbt bei Schießübung: Hatte er eine Warnung abgegeben?

Schlauch platzt! Autos statt Fahrbahn markiert 

Schlauch platzt! Autos statt Fahrbahn markiert 

Mutter und Tochter seit zwei Jahren vermisst: Neue Spur

Mutter und Tochter seit zwei Jahren vermisst: Neue Spur

Einbrecher erlebt unangenehme Überraschung bei Handyklau

Einbrecher erlebt unangenehme Überraschung bei Handyklau

Kommentare