Lufthansa: Staub im Triebwerk gefunden

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Die Deutsche Lufthansa hat einen eigenen Messflug zur Untersuchung der Vulkanaschewolke im europäischen Luftraum unternommen.

Düsseldorf- Die Lufthansa hat bei zwei Flugzeugen aus den USA nach deren Landung in Düsseldorf Staubrückstände in den Triebwerken entdeckt. Zur genauen Überprüfung wurde der Rückflug gestrichen.

Es sei aber auszuschließen, dass es sich dabei um Vulkanasche handelt, teilte die Lufthansa  in Frankfurt mit und bestätigte damit in Teilen einen Vorabbericht der “Neuen Ruhr Zeitung/Neuen Rhein Zeitung“.

Es sei nichts ungewöhnliches, dass Staubrückstände im Triebwerk entdeckt würden. Weil einer der beiden Jets vom Typ Airbus A 330 noch weiter untersucht werden sollte, wurde ein Flug nach Newark in den USA gestrichen. Die beiden Maschinen waren in Chicago und Miami gestartet und sicher in Deutschland gelandet.

Lufthansa startet Messflug über Europa

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Die Deutsche Lufthansa hat unterdessen am Dienstag einen eigenen Messflug zur Untersuchung der Vulkanaschewolke im europäischen Luftraum gestartet. Am Nachmittag hob in Frankfurt ein speziellausgerüsteter Langstreckenjet vom Typ Airbus A340-600 ab, der mehrere Stunden lang Proben nehmen sollte, teilte das Unternehmen mit. Das Flugzeug hatte den Klimaforschungscontainer “Caribic“ an Bord.
Die Untersuchung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck- Institut für Chemie in Mainz. Die Wissenschafter erwarteten Werte zur Vulkanaschekonzentration und -verteilung über Europa. Es handelt sich laut Lufthansa um den ersten weiträumigen Messflug im europäischen Luftraum. Die Maschine sollte unter anderem über Skandinavien sowie die Nord- und Ostsee fliegen. Seit Ende 2004 unternimmt ein europäisches Konsortium unter Leitung des Mainzer Instituts mit dem Airbus Klima-Messflüge. Durch einen Spezialeinlass am Rumpf des vierstrahligen Flugzeugs gelangen Luftpartikel in den Forschungscontainer und werden analysiert. Die Ergebnisse werden erst für die kommenden Tage erwartet.

Die Abkürzung “Caribic“ steht für “Civil Aircraft for the Regular Investigation of the Atmosphere Based on an Instrument Container“ - zu deutsch etwa: Ziviles Flugzeug für die regelmäßige Untersuchung der Atmosphäre, basierend auf einem Container mit Messinstrumenten.

dpa

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