Anschlagsdrohung auf Lebensmittelmesse

Köln/Düsseldorf - Nach einer im Internet veröffentlichten Anschlags-Drohung hat die Polizei in Köln die Hallen der Lebensmittelmesse “Anuga“ durchsucht.

“Wir haben keine Anhaltspunkte für eine konkrete Gefährdung gefunden“, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die Drohung werde jedoch weiterhin sehr ernst genommen. Zu Einzelheiten wollte die Polizei keine Stellung nehmen. Das Messegelände und die Hallen seien in der Nacht fünf Stunden lang intensiv durchsucht worden. Auch am Sonntag habe die Polizei ihre Präsenz während der Großveranstaltung erhöht. Die Fachschau dauert noch bis Mittwoch.

Das Landeskriminalamt in Düsseldorf überprüfte nach der Auswertung der Internethinweise fünf Personen, die dem islamistischen Spektrum aus dem Raum Köln/Bonn zuzurechnen seien. Zusätzlich gab es auch vier Durchsuchungen. Es hätten sich jedoch keine Anhaltspunkte für eine konkrete Gefährdung ergeben, hieß es. Die fünf Personen befänden sich wieder auf freiem Fuß. Ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Innenministeriums wies am Sonntag darauf hin, dass weiterhin keine konkreten Anhaltspunkte für Anschläge in Nordrhein-Westfalen oder in anderen Teilen Deutschlands existierten.

dpa

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