Homosexuelle Designer schuld an Magermodels?

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Zwei „Mager-Models“ präsentieren bei der „Moda Lisboa“ in Lissabon Bikinis von „Cia. Maritima“.

Osnabrück - Magermodels sind das Ergebnis der Homosexualität der meisten männlichen und weiblichen Modeschöpfer. Dieser Meinung ist die Mainzer Top-Designerin Anja Gockel.

Die Homosexualität der meisten sowohl männlichen als auch weiblichen Modeschöpfer ist nach Ansicht der Mainzer Top-Designerin Anja Gockel der Hauptgrund dafür, dass viele Models extrem dünn sind.

“Ein Modedesigner kann wie jeder andere Mensch auch nur von sich selbst ausgehen... Und das Idealbild eines homosexuellen Mannes ist eine knabenhafte Figur. Das Idealbild einer lesbischen Frau ist meistens eine androgyne Figur“, sagte Gockel der “Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Modedesignerin Anja Gockel

“Diese Figur projizieren sie auf die Frauen, die ihre Models sind. Deshalb dürfen die Models nicht zu viel Busen und nur wenig Hüfte haben. Alles Volumige ist für sie unerotisch, nicht akzeptabel“, meinte die 41-Jährige, die drei Mal das Finale von “Germany's NextTopmodel“ ausstattete und unter anderen für Königin Silvia und die Schauspielerin Gwyneth Paltrow schneidert.“Welche großen Designer kennen wir? Da gibt es Dolce & Gabbana, Marc Jacobs, Jean Paul Gaultier, Jil Sander, John Galliano, Giorgio Armani, Karl Lagerfeld - sie sind alle homosexuell. Dagegen habe ich ganz bestimmt nichts, aber es ist schade, wenn ihr Idealbild, das sie über ihre Models transportieren, so viel Einfluss in der Gesellschaft gewinnt“, wurde Gockel weiter zitiert.

“Wenn eine meiner drei Töchter nur wegen dieser Anzeigen und der Vorgaben magersüchtig wird, dann wäre ich zutiefst erschüttert“, fügte sie hinzu. Zugleich beklagte sie, dass “Karl Lagerfeld öffentlich sagt, Heidi Klum sei für ein Model zu dick. Da kann ich nur sagen: Lieber Karl Lagerfeld, krieg mal vier Kinder und sei so bildschön wie eine Heidi Klum.“

Auch Jugendwahn verantwortlich gemacht

Einen weiteren Grund für das Problem der Magermodels sieht Gockel im Jugendwahn: “Dünn zu sein bedeutet in unserer Gesellschaft, jung zu sein. Und der dritte Grund, den Karl Lagerfeld übrigens auch einräumt, ist: Es muss immer etwas Unerreichbares geben. Ich finde: Unerreichbares nein - Ideale ja. Aber was ist mein Ideal? Etwa das Model, das fast im Krankenhaus liegt, um wiederbelebt zu werden?

Oder ist mein Ideal eine Heidi Klum, die dabei noch vier Kinder kriegen kann? Ich kenne Models, die Wattebäuschchen gegen das Hungergefühl essen. Das ist doch nicht normal, das ist pervers. Wenn Mädchen so etwas tun, obwohl die Natur etwas anderes mit ihnen vorhat, fängt die Krankheit an.“ Die Initiative der Frauenzeitschrift “Brigitte“, in Zukunft auf Profi-Models zu verzichten, finde sie “toll“, sagte Gockel weiter.

Aber sie “würde gerne Mäuschen spielen und beobachten, ob die das wirklich schaffen. Wenn man Laien vor die Kamera holt, ist es sehr schwer, gute Bilder zu bekommen, ganz unabhängig von dick oder dünn. Man erkennt ja auch Laienschauspieler zehn Meter gegen den Wind.“

Es sei “richtig gewesen, dass die 'Brigitte' das Thema als größte europäische Frauenzeitschrift angestoßen hat, denn die Modelagenturen machen ja nur das, womit sie Geld verdienen können. Und wenn sie es künftig auch mit gesunden Models können, sind wir schon einen Schritt weiter. Die müssen ja nicht die Mädchen nach Hause schicken und arbeitslos machen, sondern ihnen nur erlauben, normal zu essen.“

AP

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