Angeklagter: "Sauerland-Gruppe" war planlos

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Der Angeklagte Atilla Selek sitzt am Dienstag in Düsseldorf im Verhandlungssaal des Oberlandesgerichtes.

Düsseldorf - Die mutmaßlichen Terroristen der “Sauerland- Gruppe“ haben monatelang vergeblich einen Weg in den bewaffneten “Heiligen Krieg“ (Dschihad) gesucht.

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An den zunächst geplanten Zielen Tschetschenien und Irak seien sie gescheitert, sagte der Angeklagte Atilla Selek am Dienstag vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht. “Wir waren etwas orientierungslos.“ Auf Anraten eines Bekannten hätten sie sich daher 2005 zunächst entschieden, einen Arabisch-Kurs in Syrien zu besuchen. Die vier Angeklagten in dem Terrorismus-Prozess hatten vor zwei Wochen mit umfassenden Geständnissen begonnen. Sie waren 2007 bei Vorbereitungen schwerer Bombenanschläge aufgeflogen.

Bilder vom Prozess

Die Bilder vom Terrorprozess gegen die Sauerlandgruppe

dpa

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