Angeblich 1.000 Verletzte bei "Castor schottern"

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Angeblich sind 1000 Menschen beim Protest gegen den Castor-Transport verletzt worden.

Dannenberg - Bei der Aktion “Castor schottern“ sind am Sonntag im Wendland nach Angaben der Organisatoren rund 1.000 Demonstranten verletzt worden.

950 Aktivisten hätten Augenverletzungen durch Pfefferspray, Tränen- und CS-Gas erlitten, sagte der Sprecher der Initiative “Castor schottern“, Christoph Kleine, am Montag in Dannenberg. Zudem seien bei den Demonstranten 16 Brüche, 29 Kopfplatzwunden und drei Gehirnerschütterungen registriert worden. Zwei Atomkraftgegner hätten im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Die Polizei hatte am Sonntag den Versuch mehrerer tausend Menschen unterbunden, Schottersteine aus dem Gleisbett der Castorstrecke zu räumen. Dabei war es vor allem rund um den Bahnhof Leitstade zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen. Polizei und Castorgegner warfen sich gegenseitig vor, die Gewalttaten begonnen zu haben. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg ermittelt gegen etwa 1.700 Unterstützer von “Castor schottern“ wegen des Aufrufs zu Straftaten.

dapd

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