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Änderungen im Mai 2022: Postbank-Neuerung betrifft tausende Kunden

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Von: Alexander Eser-Ruperti

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Die Änderungen im Mai 2022 betreffen auch Kundinnen und Kunden der Postbank: Viele müssen sich beim Online-Banking umstellen.

Berlin – Neuer Monat, neue Regeln: Auch für Kundinnen und Kunden der Postbank gibt es Änderungen im Mai 2022. Dabei geht es um Umstellungen beim Online-Banking, genauer gesagt um das Chip-TAN-Verfahren. Tausende Kunden des Kreditinstituts müssen sich umstellen. Nach den Änderungen im April 2022 bringt der Folgemonat ebenfalls einiges an Neuerungen. Auch bei anderen Banken ändert sich derzeit etwas. Neuerungen gibt es im Mai derweil auch in anderen Bereichen: Das Bier wird teurer, die Corona-Arbeitsschutzverordnung läuft aus und im Supermarkt wird es übersichtlicher. Es kommen einige Umstellungen auf Arbeitnehmende und Verbraucher in Deutschland zu.

Änderungen im Mai 2022: Postbank verabschiedet Chip-TAN-Verfahren

Die Änderungen im Mai 2022 bescheren auch den Kundinnen und Kunden der Postbank eine Neuerung. Sie müssen sich umgewöhnen, Grund dafür ist, dass das sogenannte Chip-TAN-Verfahren ab Mai der Vergangenheit angehört. Das Authentifizierungsverfahren wird abgeschafft und durch eine neue, modernere Methode ersetzt. Andere Kreditinstitute behalten das Chip-TAN-Verfahren noch bei.

Postbank-Änderung: BestSign-Methode soll das veraltete Chip-TAN-Verfahren ablösen
Postbank-Neuerung: „BestSign-Methode“ soll das bisherige Chip-TAN-Verfahren als Authentifizierungsform ablösen. (kreiszeitung.de-Montage) © Michael Gstettenbauer/imago

Beim Chip-TAN-Verfahren werden zwei verschiedene und voneinander gänzlich unabhängige Geräte verwendet. Der Chip-TAN-Generator liest die Transaktionsdaten, aus denen zuvor ein grafischer Code erstellt wurde, aus. Der Generator selbst muss mit der entsprechenden Bankkarte des jeweiligen Kreditinstituts aktiviert werden. Er erstellt dann eine Transaktionsnummer aus der Grafik. Entscheidend dabei: Der Generator selbst ist nicht mit dem Internet verbunden, was für Sicherheit sorgt. Das ist auch wichtig: Zuletzt waren etwa Kunden von Volksbank und Sparkassen von Betrugsversuchen betroffen.

Änderungen im Mai 2022: „BestSign-Methode“ statt Chip-TAN-Verfahren bei der Postbank

Das Chip-TAN-Verfahren als Authentifizierungsverfahren für das Online-Banking bei der Postbank wird eingestellt. Alternativ dafür soll in Zukunft etwa die sogenannte „BestSign-Methode“ verwendet werden: Statt mit Bankkarte und Kartenlesegerät soll das Online-Banking dann über eine eigene App in Kombination mit einem Passwort oder Biometrie erfolgen. Für viele Kundinnen und Kunden bedeutet diese Änderung im Mai 2022 eine deutliche Umstellung.

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Auch bei Volksbank und Sparkasse muss sich auf Veränderungen beim Banking eingerichtet werden. Millionen Kunden von Sparkassen und Volksbanken müssen sich umstellen: Dort soll der SMS-TAN als Authentifizierungsverfahren schrittweise abgeschafft werden. Damit reagieren die Banken unter anderem auf Beschwerden über vermeintlich mangelhafte Sicherheit beim Banking. Das Handelsblatt hatte zuletzt berichtet, dass alleine bei Volksbank und Sparkasse rund 2,4 Millionen Menschen das SMS-TAN-Verfahren nutzen. Sie müssen sich umstellen. Zu ihnen kommt nun eine wachsende Anzahl von Nutzerinnen und Nutzern des Chip-TAN-Verfahrens bei der Postbank: Sie alle werden sich auf die eine oder andere Weise auf diesen Teil der Neuerungen und Änderungen im Mai 2022 umgewöhnen müssen.

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