ADAC: Teure Kindersitze nicht immer die besten

München - Bei Kindersitzen fürs Auto lässt der Preis nur bedingt Rückschlüsse auf die Qualität zu. Das geht aus einem Test von zehn Modellen durch Experten des ADAC hervor.

Dabei erhielten die beiden teuersten Modelle zu Preisen zwischen 330 und knapp 400 Euro je nur ein “ausreichend“, wie der Automobilclub in München mitteilt. Dafür schnitten drei Sitze für 50 bis 130 Euro “gut“ ab - während wiederum zwei Modelle für 120 beziehungsweise 130 Euro mit “mangelhaft“ bewertet wurden. Als Sieger ging der “Primo (Go) + Base Isofix“ von Brio für knapp 200 Euro aus dem Test hervor - mit der Durchschnittsnote 1,7.

Die Experten lobten vor allem den besonders sicheren Montagemechanismus und den Seitenaufprallschutz. Auf den Plätzen zwei und drei landeten der “Monterey Booster“ von Sunshine Kids (Durchschnitt 2,1 - 130 Euro) und der “Be One SP“ von Nania (Durchschnitt 2,3 - 50 bis 60 Euro). Bei den Sitzen, die weniger gut wegkamen, kritisierte der ADAC vor allem den mangelnden Seitenaufprallschutz.

dpa

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