Veronica: Berlusconis Lügen brachten das Ende

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In ihrer Biografie verrät Veronica Lario pikante Details über ihren (Noch-)Ehemann Silvio Berlusconi.

Rom - Veronica Lario hatte die Lügen ihres Ehemanns Silvio Berlusconi satt - und trennte sich von ihm. In ihrer aktuellen Biografie “Tendenza Veronica“ schreibt sie über die Eskapaden des italienischen Minsterpräsidenten.

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Berlusconi: "Ich bin kein Heiliger"

Als Silvio Berlusconi sie “zum x-ten Mal belogen“ hatte, um heimlich den 18. Geburtstag der neapolitanischen Schönheit Noemi Letizia zu feiern, war Veronica Lario mit der Geduld am Ende. Die 53-Jährige beschloss also, sich nach 19 Ehejahren scheiden zu lassen. In ihrer jetzt aktualisierten Biografie “Tendenza Veronica“, die am Mittwoch in Italien in die Buchhandlungen kam, berichtet Lario von ihrem Zorn und ihrer Wut über den Regierungschef (72), der seit dem Frühjahr Schlagzeilen wegen wilder Partys in seinen Luxusvillen und angeblicher Liebesaffären gemacht hat. Er habe in Neapel ein “wichtiges Meeting“, habe er ihr vor diesem Treffen mit dem Model gesagt. Lario warf ihm daraufhin Beziehungen zu Minderjährigen vor.

Staatsaffäre - Berlusconi und seine Schönheiten

Berlusconi und seine Schönheiten: Silvio Berlusconis Geburtstagsbesuch am 26. April 2009 bei Noemi Letizia (18) wird zur Staatsaffäre. © dpa ap
Das „Engelsgesicht“ nennt Berlusconi „Papi“, weil er immer „wie ein zweiter Vater“ für sie gewesen sei. © dpa ap
„Papi“ hat Noemi schon ein Goldkettchen geschenkt. Die 18-Jährige möchte, laut einem Interview, gerne „Showgirl“ werden. © dpa ap
Öffentlicher Ehekrach: Veronica Lario, Gattin des italienischen Premiers kritisierte in einem öffentlichen Brief die „mangelnde Zurückhaltung“ Berlusconis. © dpa ap
Basta: Nach fast 20 Ehejahren will sich Signora Berlusconi scheiden lassen. Damit löst Veronica Lario (52) einen politischen Eklat aus.  © dpa ap
Pikant: Silvio Berlusconi mit dem einstigen Showgirl und Nacktmodell Mara Carfagna in Rom. © dpa ap
Mara Carfagna (32) sitzt als Ministerin für die Gleichstellung der Frau in der Abgeordneten-Kammer in Rom. © dpa ap
Die schlanke Brünette ist gelernte Juristin und ehemalige TV-Moderatorin. Ihre freizügige Vergangenheit macht noch immer Furore. © dpa ap
Die schöne Blonde ist Stefania Prestigiacomo - Italiens Umweltministerin. © dpa ap
Kandidatin für die Europawahl: Show-Moderatorin Barbara Matera. © dpa ap
Für Gesprächsstoff sorgte auch Italiens „Miss Container“ und Big Brother Star Angela Sozio als Kandidatin für das Europa-Parlament. © dpa ap
TV- Star Eleonora Gaggioli gehört auch zu Berlusconis hübschen Europa-Kandidatinnen. © dpa ap
Medienspektakel: Silvio Berlusconi (72) sitzt in einer RAI-Fernsehshow und spricht über sein Privatleben. © dpa ap
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Ex-Callgirl Nadia Macri (28) will 2008 für eine Orgie mit Berlusconi ... © ap
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... in seiner Villa auf Sardinien 10 000 Euro erhalten haben. © dpa

Wie Veronica Lario den Stein im Frühjahr ins Rollen gebracht hat, berichtet die Autorin und Journalistin Maria Latella in dem Buch - der Biografie aus dem Jahr 2004 fügte sie ein aktuelles Kapitel an. “Es war besser, den letzten Respekt für mich selbst zu bewahren, es war besser, sich scheiden zu lassen“, zitiert Latella die geplagte Ehefrau. Die Mailänder Zeitung “Corriere della Sera“ brachte am Mittwoch Auszüge aus der Biografie.

“Ich weiß nicht, woher ich diese Überzeugung, diese Stärke gewonnen habe“, sagt die 53-Jährige über die am 4. Mai von ihrem Anwalt eingereichte Scheidung. “Jedenfalls ist er (Berlusconi) es gewesen, der mich in diese Lage gebracht hat.“ In der Zeitung enthüllt die Biografin auch, dass aus dem inneren Zirkel um den italienischen Ministerpräsidenten sogar die Idee gekommen sei, Lario solle später an “die Seite ihres Gatten zurückkehren“ und Berlusconi unterstützen, während er sich in eine Klinik für Sexsüchtige begebe.

“Dieses Szenario ist nicht völlig ausgeschlossen, und viel wird davon abhängen, wie sehr die Medien (vor allem im Ausland) weiterhin von Berlusconis Privatleben fasziniert sein werden“, so schreibt die Autorin. Berlusconi selbst hat eingeräumt, “kein Heiliger“ zu sein, wiederholt aber beteuert, keine Beziehung zu Minderjährigen gehabt oder jemals für Sex bezahlt zu haben. Die Süditalienerin Patrizia D'Addario hatte ausgesagt, sie sei dafür bezahlt worden, an Berlusconi-Partys teilzunehmen und habe eine Nacht mit ihm verbracht.

dpa

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