„Django“-Star tot

Trauer um Star: Seine größte Filmreihe kennt fast jeder

George Hilton in einer Szene aus „Man nennt mich Halleluja“ (1971).
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George Hilton in einer Szene aus „Man nennt mich Halleluja“ (1971).

George Hilton ist tot. Er zählt zusammen mit Terence Hill oder Franco Nero zu den größten Western-Stars. Nun trauern die Fans um den „Django“-Star.

Rom - Neben Terence Hill, Franco Nero und Giuliano Gemma galt er als einer der größten Stars des italienischen Kinos. Die Filmbranche trauert um George Hilton. Der Schauspieler ist am Sonntagabend im Alter von 85 Jahren einer Klinik in Rom gestorben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf Hiltons Freundin. Hilton war durch seine Rollen in Italowestern berühmt geworden.

Mit der Western-Filmreihe „Django“ wurde George Hilton berühmt

Vor allem durch die Western-Reihe „Django“ erhielt Hilton internationale Bekanntheit. Dort hatte er 1966 in „Django - Sein Gesangbuch war der Colt“ sein Debüt. Zahlreiche weitere „Django“-Filme und andere sogenannte „Spaghettiwestern“ folgten. Außerdem hatte er Auftritte in Komödien und Actionfilmen.

Von Uruguay nach Italien - Das Leben von George Hilton

Hilton, der mit bürgerlichem Namen Jorge Hill Acosta y Lara hieß, wurde 1934 in Montevideo in Uruguay geboren. Er begann seine Karriere beim Radio. 1955 zog er nach Argentinien und nahm unter dem Pseudonym Jorge Hilton Rollen in Seifenopern und einheimischen Bildgeschichten an, bevor seine Karriere in der „Django“-Westernreihe so richtig in Schwung kam. Zuletzt hatte Hilton noch kleinere Rollen in den Filmen „Natale in crociera“ im Jahr 2007 und zwei Jahre später in „Un coccodrillo per amico“.

Bekannt und beliebt ist auch sein Film „Man nennt mich Halleluja“ aus dem Jahr 1971, den viele noch kennen dürften. Wer sich auf Anhieb nicht erinnern kann: Auf Youtube gibt es den Kultstreifen mit George Hilton in der Hauptrolle zu sehen.

Die Begräbnisfeier soll am Dienstag in Rom stattfinden.

Trauer auch um andere große Stars

Auch der Tod zweier deutscher Schauspielerinnen sorgte kürzlich für Trauer und Bestürzung. Im April starb Hannelore Elsner nach kurzer, schwerer Krankheit. Tragisch war auch der unerwartete Tod der beliebten Schauspielerin Lisa Martinek.

Und auch aus der Musikbranche gab es in diesem Jahr bereits mehrere traurige Meldungen. Der Liedermacher Wolfram Eicke, Freund und Kollege von Rolf Zuckowski, ist auf tragische Weise ums Leben gekommen.

va

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