Tragikomödie aus Frankreich: "Madame Marguerite"

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Wird nur ihres Geldes wegen gefeiert: die Sopranistin Maguerite (Catherine Frot). Foto: Concorde Film/dpa

Berlin (dpa) - " Madame Marguerite oder Die Kunst der schiefen Töne" von Regisseur Xavier Giannoli spiegelt mit kräftigem Humor und viel Tiefgang die existenzielle Bedeutung von Lebensträumen.

Im Zentrum der in den 1920er Jahren spielenden Geschichte steht die Millionärin Marguerite (Catherine Frot). Sie hält sich für eine begnadete Sängerin. Dabei trifft sie nicht einen Ton. Doch wegen ihres Geldes schmeicheln ihr alle.

Als sie aber über den Kreis der Speichellecker hinaus auf Erfolg aus ist, zerbricht das Gespinst aus Selbstbewusstsein und Selbstbetrug. Die vom Leben der US-Amerikanerin Frances Foster Jenkins (1868 - 1944) angeregte Geschichte verbindet wirkungsvoll Witz und Weisheit.

(Madame Marguerite oder Die Kunst der schiefen Töne, Frankreich 2015, 127 Min., FSK ab 0, von Xavier Giannoli, mit Catherine Frot, Christa Théret, Michel Fau)

Madame Marguerite oder Die Kunst der schiefen Töne

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