Tote Stars als Topverdiener

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Auch nach ihrem Tod verdienen die Promis noch Millionen.

New York- Nicht Michael Jackson, sondern der französische Modeschöpfer Yves Saint Laurent ist der Spitzenverdiener unter den toten Stars. Das zeigt eine Rangliste des Wirtschaftsmagazins “Forbes“.

Nach der am Mittwoch veröffentlichten Liste des US-Wirtschaftsmagazins “Forbes“ brachte der im Juni 2008 gestorbene Designer seinen Erben rund 350 Millionen Dollar ein. Das vor allem in den 40er und 50er Jahren legendäre Broadway-Komponisten-Duo Richard Rodgers und Oscar Hammerstein (“The Sound of Music“, “Oklahoma“) folgt mit 235 Millionen Dollar auf Platz zwei. In den vier Monaten nach dem Tod von Michael Jackson nahm der Nachlass des Sängers schätzungsweise um 90 Millionen Dollar zu. Damit kam der frühere “King of Pop“ auf den dritten Rang.

Die Rangliste der toten Topverdiener

Forbes-Liste: Tote Stars als Topverdiener

Tote Stars als Topverdiener
Platz 13: Andy Warhol (links, hier zusammen mit Ex-Bundeskanzler Willy Brandt) starb bereits 1987. Er verdiente im vergangenen Jahr sechs Millionen Dollar. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 12: Aaron Spelling produzierte Erfolgsserien wie Beverly Hills oder Melrose Place. Er starb im Jahr 2006 im Alter von 83 Jahren. Seine Arbeit brachte seinen Erben in den vergangenen 12 Monaten acht Millionen Dollar ein. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 11: Jimi Hendrix starb bereits 1970 an einer Überdosis. Auch lange nach seinem Tod verdient er noch sehr gut. Im vergangen Jahr waren es acht Millionen Dollar. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 10: Der Bestseller- und Drehbuchautor Michael Crichton verdiente auch nach seinem Tod mit Erfolgsromanen wie Jurassic Park oder Drehbüchern für Emergency Room rund 9 Millionen Dollar. Er erlag im Jahr 2008 einem Krebsleiden. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 9: Albert Einstein, der Begründer der Relativitätstheorie bringt seinen Erben auch über 50 Jahre nach seinem Tod noch zehn Millionen Dollar. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 8: Die Erfindung der Cartoon-Figur Grinch zählt zu seinen größten Erfolgen. Der amerikanische Kinderbuch-Autor Theodor Seuss Geisel (gennant Dr. Seuss) starb im Jahr 1991. In den vergangenen 12 Monaten brachten seine Geschichten 15 Millionen Dollar ein. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 7: 1980 wurde das ehemalige Beatles-Mitglied John Lennon ermordet. Zusammen mit Paul McCartney komponierte er zahlreiche Songs. Im vergangenen Jahr brachte ihm seine Arbeit 15 Millionen Dollar in die Kassen. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 6: Charles Schulz, der Erfinder von Charlie Brown und Snoopy verdient mit seinen Comicfiguren heute noch 35 Millionen. Er starb 2000 im Alter von 77 Jahren. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 5: Sein „Herr der Ringe“ ist einer der erfolgreichsten Fantasy-Romane überhaupt: Der britische Schriftsteller J.R.R. Tolkien verdiente im letzten Jahr unglaubliche 50 Millionen Dollar. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 4: Der King of Rock‘n Roll: Die Musik von Elvis Presley ist auch nach seinem Tod im Jahr 1977 noch sehr erfolgreich. In den vergangenen 12 Monaten brachten seine Werke 55 Millionen Dollar ein. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 3: Michael Jackson ist auf dem besten Weg die Spitze der toten Topverdiener zu erreichen. In nur vier Monaten nach seinem Tod verdiente der King of Pop für seine Erben rund 90 Millionen Dollar. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 2: Die Musical-Autoren Richard Rodgers und Oscar Hammerstein (hier eine Szene aus ihrem Werk „South Pacific“) sind wohl nur Kennern ein Begriff. Trotzdem verdienten die beiden in den vergangenen 12 Monaten 235 Millionen Dollar. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 1: Unglaubliche 350 Millionen Dollar brachten die Geschäfte des im Jahr 2008 verstorbenen Modeschöpfers Yves Saint Laurent im vergangenen Jahr ein. © dpa

Um einen Platz auf der Liste einzunehmen, mussten die Prominenten posthum von Oktober 2008 bis Oktober 2009 mindestens sechs Millionen Dollar verdienen. Bei Saint Laurent klappte dies durch die Versteigerung seiner privaten Sammlung von Kunstschätzen und Möbeln, bei Rodgers und Hammerstein durch den Verkauf von Musikrechten, bei Jackson durch Plattenverkäufe.

Elvis Presley, der im letzten Jahr noch die Rangliste anführte, landete diesmal mit 55 Millionen Dollar Einnahmen aus der Touristenattraktion Graceland und der Vermarktung seiner Musik auf Rang vier. Weitere berühmte Namen auf der Liste: Die Schriftsteller J.R.R. Tolkien, Dr. Seuss und Michael Crichton, der Wissenschaftler Albert Einstein, die Musiker John Lennon und Jimi Hendrix, TV- Produzent Aaron Spelling, Peanuts-Zeichner Charles M. Schulz und der Künstler Andy Warhol.

Zusammen brachten des die 13 prominenten Toten in den vergangenen zwölf Monaten auf 886 Millionen Dollar. Die “Forbes“-Redakteure hatten durch Gespräche mit Experten und anhand von Steuererklärungen der Nachlassverwalter das Einkommen der toten Spitzenverdiener geschätzt.

dpa

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