„Das hat mich nie interessiert“

Technik-Muffel: Darum meidet Scarlett Johansson Social Media

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Die amerikanische Schauspielerin Scarlett Johansson ist auf keinem sozialen Netzwerk - weder auf Facebook, noch auf Twitter - präsent.

Los Angeles - In Zeiten sozialer Netzwerke verzichtet kaum ein Hollywood-Star auf die digitale Selbstdarstellung. Doch Scarlett Johansson entzieht sich dem Trend - aus nachvollziehbaren Gründen. 

Die Schauspielerin Scarlett Johansson (32) hält sich von moderner Technik fern. „Technologie ist einfach nicht mein Ding, hat mich noch nie interessiert. Und von Dingen wie Social Media halte ich mich ganz bewusst fern“, sagte der Filmstar („Lost in Translation“) dem „Lufthansa Magazin“ (April-Ausgabe). Für Twitter und Instagram habe sie keine Zeit. „Ich habe kein Interesse, die Welt an meinem Leben teilhaben zu lassen. Meine Freunde treffe ich im echten Leben, nicht online.“

Dabei jage ihr der rasante, technische Prozess nicht unbedingt Angst ein - vielmehr fühle sich die Schauspielerin in der virtuellen Welt schlicht unwohl. 

Tatsächlich überlegte die erfolgreiche Hollywood-Darstellerin wohl nicht umsonst ganze fünf Jahre lang hin und her, ob sie sich wirklich von ihrem guten alten Blackberry trennen und stattdessen ein iPhone kaufen sollte (am Ende fiel die Wahl auf das Apple-Produkt). 

Die Technik erobert die Welt

Den Science-Fiction-Trend in Hollywood erklärt sich Johansson, die seit Donnerstag im Kino als Mensch-Maschine-Wunder und Manga-Heldin in dem Film „Ghost in the Shell“ zu sehen ist, mit der Entwicklung der Maschinen: „Wir leben in einer Welt, in der wir unsere Identität als Menschheit mehr denn je hinterfragen und neu definieren müssen. Wir suchen noch unseren Platz im digitalen Zeitalter und müssen sehen, wie wir mit dem technischen Fortschritt zurechtkommen.“

Ein Land im Umbruch

Auch im realen Leben könnte der Avenger-Star schon bald neue Wege gehen. Denn offenbar hegt Johansson einen Wunsch, der auf den gewaltigen, gesellschaftlichen Umbrüchen in ihrem Land gründet: Die 32-Jährige möchte sich künftig politisch mehr engagieren. 

Schon im wohl schmutzigsten Präsidentschaftswahlkampf in der amerikanischen Geschichte stand Johansson stets der Demokratin Hillary Clinton zur Seite. Doch erst seit ihrer Rede bei dem Frauenmarsch in Washington Ende Januar, zieht die Schauspielerin sogar eine Karriere in der Politik in Erwägung. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“

dpa/sl/ Video: Snack TV

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