Sternschnuppenregen - Wolken trüben Spektakel

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Eine Sternschnuppe verglüht am östlichen Nachthimmel über der Kapelle Sankt Peter bei Buching (Bayern). Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Heppenheim (dpa) - Der Höhepunkt des jährlichen Sternschnuppenregens im Dezember ist in der Nacht auf Montag nur in einigen Teilen Deutschlands zu sehen gewesen. Andernorts verhinderten Wolken den Blick auf das Spektakel.

Ob wahrnehmbar oder nicht, mehr als 100 Meteore pro Stunde huschten über den Himmel, wie der Sprecher der Vereinigung der Sternfreunde, Jost Jahn, am Montag mitteilte. In Europa seien aber nur etwa 50 zu sehen gewesen, weil der Radiant oder Ausströmungspunkt der Sternschnuppen nicht im Zenit stehe.

Jedes Jahr seien um den 14. Dezember vermehrt Sternschnuppen sichtbar, sagte Sprecher Jahn. Auch ein paar Tage nach dem Höhepunkt seien noch viele am Nachthimmel. Bis wann genau, lasse sich aber nicht mit Sicherheit sagen. Die beste Zeit sei generell jeweils nach Mitternacht, rät die Volkssternwarte Darmstadt. Wegen der frühen Dunkelheit zu dieser Jahreszeit könnten Hobby-Astronomen aber auch schon am späten Abend nach oben schauen.

Verantwortlich für das leuchtende Spektakel sind die Geminiden. Das ist ein Strom aus Partikeln, der die Sonne umrundet. Jedes Jahr im Dezember bewegt sich die Erde durch diesen Teilchenstrom. Dabei gelangen einige Teilchen in die Atmosphäre und verglühen.

Infos von der Volkssternwarte Darmstadt

Vereinigung der Sternfreunde

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