Michael Moore, Bette Midler und Co.

So hämisch reagiert Hollywood auf Trumps Niederlage

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Das war wohl nichts: Trumps Gesundheitsreform scheiterte, weil es zu viele Abweichler in den eigenen Reihen gab. 

Los Angeles - Mit herrlich schadenfrohen Kommentaren hat die Hollywood-Riege auf die Niederlage von US-Präsident Donald Trump bei seiner geplanten Gesundheitsreform reagiert.

"So viel zu 'The Art of the Deal'", schrieb unter anderem der Dokumentarfilmer Michael Moore am Freitag im Internetdienst Twitter und versah seinen Eintrag mit dem Hashtag #loser (Verlierer). Moore nahm damit Bezug auf Trumps Bestseller, der sich mit Unternehmererfolg und erfolgreichen Geschäftsabkommen beschäftigt. 

Der republikanische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, entschuldige sich nun dafür, "es nicht geschafft zu haben", das Leben von Millionen Amerikanern zu zerstören, fuhr der schadenfreudige Moore fort. Der parteiunabhängige Rechnungshof des Kongresses hatte geschätzt, dass unter dem republikanischen Modell die Zahl der Bürger ohne Krankenversicherung bis zum Jahr 2026 um 24 Millionen steigen könnte. 

Dieses Gesetz sollte sein erster großer Coup werden 

Trump hatte am Freitag kurz vor der geplanten Abstimmung im Repräsentantenhaus über ein Gesetz zur Beseitigung des Gesundheitssystems seines Vorgängers Barack Obama den entsprechenden Entwurf zurückziehen lassen. Grund war, dass zahlreiche seiner republikanischen Parteikollegen sich der Vorlage weiterhin widersetzten und somit die Mehrheit fehlte. Die Abschaffung von "Obamacare" war eines von Trumps zentralen Wahlversprechen. 

Die Sängerin und Schauspielerin Bette Midler veröffentlichte das Bild eines Einmalhandschuhs, der den Mittelfinger ausstreckt. "Gerade vor dem Trump Tower gefunden", schrieb sie dazu. 

Der Musiker und Schauspieler John Legend sprach von einem "wahren Sieg" und dankte allen, die sich gegen "Trumpcare" gestellt hätten. Bryan Cranston, bekannt aus der Serie "Breaking Bad", dankte wiederum Obama. Ohne ihn würden die Republikaner "gar nicht darüber nachdenken, überhaupt eine Gesundheitsversorgung anzubieten".

AFP

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