Zweiter Junge für Shakira und Piqué

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Shakira hat nach der Geburt ihres zweiten Kindes jetzt drei Männer im Haus. Foto: Jens Kalaene

Barcelona (dpa) - Die Zwei ist die Lieblingsziffer von Shakira. In der Nacht zum Freitag brachte die Latin-Pop-Queen ihren zweiten Sohn zur Welt.

Die 37-jährige Kolumbianerin und ihr Lebenspartner Gerard Piqué (27), die beide an einem 2.2. geboren wurden, hatten bei der Geburt des Kleinen nichts dem Zufall überlassen und schon vor Wochen eine Suite und ein Nachbarzimmer in einer Privatklinik in Barcelona reservieren lassen.

Wie beim ersten Sohn Milan, der am 22. Januar zwei Jahre alt geworden war, erfolgte die Geburt per Kaiserschnitt. Der Termin für den Eingriff war so festgelegt worden, dass der Fußballstar Piqué noch vorher am Mittwochabend mit dem FC Barcelona zum Pokalspiel bei Atlético Madrid antreten und mit der Sängerin am nächsten Tag in die Klinik fahren konnte. Dem Paar gelang es sogar, die dort wartenden Kameraleute und Fotografen zu überlisten und weitgehend unbemerkt in das Krankenhaus zu gelangen.

"Ich bin mal gespannt, wie Milan mit seinem Brüderchen zurechtkommen wird", hatte Shakira wenige Wochen vor der Entbindung der Zeitung "El País" in einem Interview gesagt. "Mutter zu sein, bedeutet mir alles. Es hat mich unmerklich, aber doch wesentlich verändert."

Die Sängerin mit dem berühmten Hüftschwung ("Waka Waka", "Hips Don't Lie"), die weltweit mehr als 70 Millionen Platten verkaufte, will in ihrer Karriere aber keineswegs zurückstecken. Noch während der Schwangerschaft arbeitete sie an einem Studio-Album mit Stücken ausschließlich in spanischer Sprache. "In der Musikbranche sagt man, dass schwangere Frauen besser singen", berichtete sie. "Man spürt eine Veränderung an den Stimmbändern, und die Stimme bekommt einen volleren und tieferen Klang." Noch in diesem Jahr will Shakira auf Welttournee gehen.

Wie bei der Geburt von Milan wurde auch der zweite Sohn von einem Ärzteteam unter der Führung der Gynäkologin Carlota García-Valdecasas zur Welt gebracht. Shakira hatte nach Medienberichten darauf bestanden, im Operationssaal von einem Frauen-Team behandelt zu werden. Die einzige Ausnahme war ein plastischer Chirurg, der dafür sorgen soll, dass die Operationsnarbe möglichst wenig Spuren hinterlässt. Die Ärztinnen und Hebammen mussten nach diesen Informationen eine Verpflichtung unterzeichnen, keine Details zur Geburt unautorisiert an die Öffentlichkeit zu geben.

Der Name sowie Gewicht und Größe des Neugeborenen waren zunächst nicht bekannt. Einige Online-Medien wollen erfahren haben, der Kleine solle Sacha oder Sasha heißen.

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