Mann wollte ein Fünftel ihrer Einnahmen

Sängerin Annett Louisan wurde erpresst

+
Annett Louisan.

Hamburg - Der Erfolg schafft Neider und manchmal werden die sogar kriminell. Das musste am eigenen Leib Annett Louisan (38) erfahren. Die Sängerin wurde Opfer einer Erpressung.

Entsprechende Medienberichte bestätigte die Hamburger Oberstaatsanwältin Nana Frombach der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Einem 42 Jahre alten Mann werde vorgeworfen, die Wahl-Hamburgerin ("Das Spiel") im vergangenen Jahr über Facebook kontaktiert und Geld von ihr gefordert zu haben. Der 42-Jährige habe behauptet, maßgeblich am musikalischen Erfolg von Louisan beteiligt gewesen zu sein, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Außerdem habe er von der Sängerin gefordert, ihre gesamten Einkünfte von 2004 an aufzulisten und ihm 20 Prozent der Gesamtsumme zu überweisen.

Die „Hamburger Morgenpost“ und die „Bild“ Hamburg hatten darüber berichtet. Laut Staatsanwaltschaft beginnt der Prozess gegen den Angeklagten an diesem Freitag.

Annett Louisan - Das Spiel (Official Video)

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

700 Polizisten stürmen Hells-Angels-Wohnungen

700 Polizisten stürmen Hells-Angels-Wohnungen

Bild von gewildertem Nashorn ist Wildlife-Foto des Jahres

Bild von gewildertem Nashorn ist Wildlife-Foto des Jahres

Xi Jinping träumt von China als Weltmacht

Xi Jinping träumt von China als Weltmacht

Steinmeier: RAF-Täter sollen Schweigen brechen

Steinmeier: RAF-Täter sollen Schweigen brechen

Meistgelesene Artikel

Applegate will Krebs unter Kontrolle bringen - das sagt sie nach OP

Applegate will Krebs unter Kontrolle bringen - das sagt sie nach OP

Til Schweiger: Ich habe schon eine Menge Menschen verletzt

Til Schweiger: Ich habe schon eine Menge Menschen verletzt

Aus für „Despacito" - Beyoncé stößt Megahit vom Chart-Thron

Aus für „Despacito" - Beyoncé stößt Megahit vom Chart-Thron

Weinstein-Skandal: New Yorker Polizei rollt alten Fall auf, Scotland Yard erwägt ebenfalls Ermittlungen

Weinstein-Skandal: New Yorker Polizei rollt alten Fall auf, Scotland Yard erwägt ebenfalls Ermittlungen

Kommentare