Riesige McQueen-Retrospektive in London

London (dpa) - Im Londoner Victoria & Albert Museum öffnet die Retrospektive "Alexander McQueen: Savage Beauty". Der Hype um die Werkschau des 2010 gestorbenen britischen Designers jetzt schon riesig, obwohl die Türen sich erst am Samstag (14. März) zum ersten Mal öffnen werden.

Nie zuvor hatten Besucher im V&A so viele Tickets vorbestellt. Zehntausende Tickets sind bereits verkauft. Die Laufzeit der Ausstellung wurde aufgrund der großen Nachfrage aus mehr als 50 Ländern bereits um zwei Wochen bis zum 2. August verlängert. Eintrittskarten sind an der Themse derzeit so begehrt, wie ein erschwinglicher Parkplatz in der Innenstadt. "Die Erwartungen sind groß. Aber wir sind sehr stolz, dass Alexander McQueen zu uns nach Hause kommt", sagt der deutsche Museumsleiter Martin Roth zur Europa-Premiere.

McQueen wurde im Londoner Süden geboren und wuchs im East End auf. Seine Ausbildung zum Schneider absolvierte er in der berühmten Savile Row in Mayfair. Dort legte er den Grundstein für seine eindrucksvolle Karriere, die ihn zu einem der einflussreichsten Designer seiner Generation machte. "Er hat den Blick auf die Mode verändert", erklärt Kuratorin Claire Wilcox. Die Ausstellung ist eine gewaltige, beinahe theatrale Inszenierung und ähnelt den vielen unnachahmlichen Laufsteg-Shows des Briten. McQueen - 2010 im Alter von 40 Jahren gestorben - hätte die Retrospektive sicher geliebt.

Das Herzstück der Werkschau, die 2011 in kleinerem Umfang bereits im Metropolitan Museum of Art in New York zu sehen war und dort zu den zehn erfolgreichsten Ausstellungen überhaupt zählt, ist das Kabinett der Kuriositäten. Wilcox hat in einem riesigen Setzkasten besonders eindrucksvolle Arbeiten gesammelt - vieles davon stammt aus Privatbesitz und war nach der Premiere auf einem Laufsteg nie wieder zu sehen. Ein Kleid aus weißen Federn aus der Kollektion "The Horn of Plenty" etwa, ein Oberteil aus funkelnden Kristallen und außergewöhnliche Kopfbedeckungen und Accessoires - insgesamt mehr als 100 Stücke, teilweise aus Kooperationen mit Hutmacher Philip Treacy.

Das Museum hat mehr als 240 Exponate zusammengetragen und in zehn Sektionen unterteilt. Das Spektrum reicht von McQueens Abschlussarbeit am Londoner College Central Saint Martins aus dem Jahr 1992 bis zu seiner unvollendet gebliebenen Herbst/Winter- Kollektion 2010/11. Jedes einzelne Exemplar ist Zeuge seiner Genialität und auch seiner Verbundenheit mit der Natur, aus der heraus er beeindruckende Kleidungsstücke aus Muscheln, Glas, getrockneten Blumen und Federn oder Pferdehaar kreierte.

"Mit "Savage Beauty" feiern wir den einfallsreichsten und talentiertesten Designer unserer Zeit. Er war ein Genie und Visionär, der Grenzen verschoben hat. Sein Talent war grenzenlos", sagt Modeschöpferin Sarah Burton, seit 2010 Kreativdirektorin beim Modelabel McQueen.

Homepage V&A-Museum

Neujahrsempfang der Stadt Visselhövede

Am Neujahrsempfang der Stadt Visselhövede und des Gewerbevereins Visselhövede nahmen am Montagabend im Hotel Pescheks rund 300 Gäste teil. Während …
Neujahrsempfang der Stadt Visselhövede

53. Sixdays in Bremen - der Montag  

Die Besucher der Sixdays haben am Montagabend bekannte Gesichter gesehen - beispielsweise Lara Loft, die deutsche Stimme von Lara Croft. Die …
53. Sixdays in Bremen - der Montag  

Finaltag bei den 53. Sixdays Bremen - Sieg für Kalz/Keisse

Was für ein Finaltag am Dienstagabend in der ÖVB-Arena, an dessen Ende die Sieger der 53. Sixdays Bremen Marcel Kalz und Iljo Keisse (Team swb) …
Finaltag bei den 53. Sixdays Bremen - Sieg für Kalz/Keisse

Party mit Peter Wackel & Co. bei den 53. Sixdays Bremen

Die 53. Sixdays Bremen befinden sich auf der Zielgeraden. Am Montagabend feierten die zahlreichen Besucher nochmal ordentlich. Für gute Stimmung …
Party mit Peter Wackel & Co. bei den 53. Sixdays Bremen

Meistgelesene Artikel

Madonna postet Intim-Frisur mit politischer Botschaft

Madonna postet Intim-Frisur mit politischer Botschaft

Sarah bereut ihren Betrug, aber „das war kein One-Night-Stand“

Sarah bereut ihren Betrug, aber „das war kein One-Night-Stand“

Heftiger Shitstorm für Bayern-Spielerfrau wegen Sarah Lombardi

Heftiger Shitstorm für Bayern-Spielerfrau wegen Sarah Lombardi

Matt Damon will Trump künftig unterstützen 

Matt Damon will Trump künftig unterstützen