Streit mit Produzenten

Prozess um sexuellen Missbrauch: Rückschlag für Kesha

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Kesha wirft ihrem Produzenten vor, sie unter anderem sexuell missbraucht zu haben.

New York - Die US-Sängerin Kesha hat im Prozess um Missbrauchsvorwürfe gegen ihren Produzenten Dr. Luke einen herben Rückschlag erlitten.

Eine Richterin urteilte in New York, große Teile ihrer Anschuldigungen könnten nicht weiter verfolgt werden, wie mehrere US-Medien unter Berufung auf Gerichtsunterlagen am Mittwoch berichteten. Die vorgeworfenen Straftaten seien keine Hass-Verbrechen, hätten außerhalb New Yorks stattgefunden oder seien bereits verjährt, so die Richterin. Einzig über Vorwürfe, die Keshas Vertrag betreffen, werde das Gericht noch entscheiden.

Kesha hatte ihrem Produzenten vorgeworfen, sie über Jahre manipuliert, terrorisiert und sexuell missbraucht zu haben. Der Musik-Manager, der mit bürgerlichem Namen Lukasz Gottwald heißt, zog daraufhin wegen Verleumdung und Vertragsbruchs vor Gericht. Er wirft der Sängerin vor, ihn unter Druck zu setzen, um vorzeitig aus ihrem Vertrag auszusteigen. Die Sängerin hat auch im US-Bundesstaat Kalifornien eine Klage eingereicht, diese allerdings vorläufig auf Eis gelegt.  

Noch auf der diesjährigen Oscar-Verleihung im vergangenen Februar thematisierte die Sängerin Lady Gaga bei ihrem Auftritt sexuellen Missbrauch. Als Zeichen ließ sich Lady Gaga ein Tattoo stechen, das sie mit allen Missbrauchsopfern verbinden soll. Im Anschluss an die Verleihung bedankte sich Kesha für die Unterstützung. Auch US-Vizepräsident Joe Biden erinnerte bei der Veranstaltung an die Regierungskampagne "It's on us" (Es liegt an uns) zum Schutz von Missbrauchsopfern.

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Sängerin Kesha - Erneute Niederlage

tz/dpa

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