Jobangebot von Spotify

Obama bald „Präsident der Playlisten“?

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Barack Obama

Stockholm - Playlisten und Charthits statt Gesetze und Gipfeltreffen? Der zukünftige Karriereplan für Barack Obama steht bereits. Zumindest wenn es nach dem Streamingdienst Spotify geht.

Noch-US-Präsident Barack Obama (55) soll kürzlich laut Medienberichten gewitzelt haben, dass er nach seinem Job im Weißen Haus auf eine Anstellung bei Spotify hoffe. Nun sucht der schwedische Musikstreaming-Dienst per Online-Stellenangebot nach einem „President of Playlists“

Richtig gelesen, gesucht wird ein zukünftiger„Präsident der Playlisten“ - mit einem wie zufällig genau auf US-Oberhaupt Obama zugeschnittenen Profil. Um auch nichts dem Zufall zu überlassen macht Spotify-Geschäftsführer Daniel Ek den Politiker schon einmal per Twitter auf die Stellenanzeige aufmerksam. Er schreibt: „Hey Barack Obama, ich habe gehört, sie sind an einem Job bei Spotify interessiert - wie wäre es mit dem hier?“

Die Anforderungen: Bewerber müssen unter anderem mindestens acht Jahre eine hoch angesehene Nation geleitet haben und Träger des Friedensnobelpreises sein. Gern gesehen sei es auch, wenn schon einmal der Rapper Kendrick Lamar auf der Geburtstagsparty des Anwärters gesungen habe. Na, wenn diese Kriterien nicht alle wie maßgeschneidert auf Obama zutreffen?

Dafür winkt laut Ausschreibung die Aufgabe, eigene Playlisten zusammenzustellen. Erfahrung im Songs-Aussuchen hat Obama jedenfalls: Er stellte mehrfach Listen zusammen, darunter eine mit seinen liebsten Sommerhits, der rund 90.000 Menschen folgen.

Medienberichten zufolge soll der scheidende Präsident kürzlich gegenüber dem ehemaligen schwedischen Botschafter Mark Brzezinski gesagt haben: „Ich warte noch immer auf meinen Job bei Spotify... Denn ich weiß, ihr alle liebt meine Playlisten.“

dpa

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