Klare Worte von der Musik-Legende

Neil Young: "Wenn Trump Präsident wird, wandere ich aus"

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Neil Young hat Bernie Sanders unterstützt.

München - Musiker Neil Young (70) will nicht mehr in den USA leben, falls Donald Trump Präsident wird. Und er hat eine Erklärung, warum Trump in der Politik so weit kommen konnte. 

"Wenn Trump Präsident der USA wird, werde ich in diesem Land wohl nicht mehr leben", sagte Young dem Magazin der "Süddeutschen Zeitung". Young sagte, die USA ernteten gerade die Saat von Jahrzehnten. "Alles, was es in dieser Gesellschaft an Dummheit gibt, manifestiert sich im Reality-TV, einer Welt, in der Donald Trump zu Hause ist. Die Menschen unterscheiden nicht mehr zwischen Realität und Show. Somit ist Donald Trump das Endergebnis, die Personifizierung der amerikanischen Medienlandschaft."

Young stellte klar, dass er Trump nicht verboten habe, seinen Song "Rockin' In The Free World" auf Wahlkampfveranstaltungen zu nutzen. Er habe nur gesagt, dass Trump ihn nie gefragt habe, und dass er Bernie unterstütze. Young: "Das bringt schlechte Publicity, die ist noch stärker als ein Verbot."

Verboten, ihre Musik zu nutzen, haben Trump bislang unter anderem Queen-Gitarrist Brian May ("We are the Champions"), die Rolling Stones sowie die britische Sängerin Adele.

Trump fordert Gefängnis für Hillary Clinton

dpa

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