Michael Jackson: Seine Kinder mussten ihn sterben sehen

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Paris (links) und Prince mussten die verzweifelten Wiederbelebungsversuche am Sterbebett ihres Vaters mit ansehen.

Los Angeles - Am zweiten Tag des Jackson-Prozesses kamen weitere Einzelheiten ans Tageslicht. Die Kinder des "King of Pop" waren am Sterbebett ihres Vaters und mussten den Kampf um sein Leben mit ansehen.

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Die Jury im Prozess gegen Michael Jacksons Leibarzt hat Einzelheiten über den Schock und die Panik am Sterbebett des Sängers gehört. Jacksons Kinder Prince (14) und Paris (13) hätten weinend miterlebt, wie der Arzt Conrad Murray verzweifelt versuchte, Jackson wiederzubeleben. Das gab Jacksons Sicherheitschef am Mittwoch, dem zweiten Prozesstag, im Gericht von Los Angeles zu Protokoll. Nach der Aussage von Faheem Muhammad lag Paris “zusammengekrümmt und weinend“ auf dem Boden des Schlafzimmers. Murray ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

Enthüllungen am ersten Tag des Jackson-Prozesses

Der Unterschied ist erschreckend: Links ist Michael Jackson bei seinen Proben zu sehen. Rechts sein lebloser Körper, nur einen Tag später. © dpa
In diesem Bett soll Michael Jackson gestorben sein. © ap
Dieses Foto soll das Badezimmer von Michael Jackson zeigen. © ap
Der Choreograph Kenny Ortega soll bei der Aufklärung helfen, in welcher Verfassung Jacko in den Tagen vor seinem Tod war. Er probte mit Ortega fpr seine Tour. © ap
Der angeklagte Conrad Murray (links) blickt zu seinem Verteidiger Edward Chernoff. © ap
Edward Chernoff verteidigt Jacksons Arzt Conrad Murray. © ap
Der Staatsanwalt David Walgren wirft Murray fahrlässige Tötung vor. © ap
Michael Jacksons Schwester Janet und Bruder Randy verfolgen den Prozess. © ap
Jackos Mutter Katherine und seine Schwester La Toya (links) verlassen nach dem ersten Prozesstag das Gerichtsgebäude. © ap

Jackson starb am 25. Juni 2009 im Alter von 50 Jahren an einer “akuten Vergiftung“ mit dem Narkosemittel Propofol. In dem Prozess soll geklärt werden, wer für seinen plötzlichen Tod verantwortlich ist. Der 58-Jährige habe “grob fahrlässig“ gehandelt und den Musiker mit einer Medikamentenüberdosis getötet, so die Anklage. Der Sänger habe seinen Tod selbst herbeigeführt, als er die starken Mittel ohne Wissen seines Arztes einnahm, kontert die Verteidigung. Im Falle eines Schuldspruchs drohen Murray vier Jahre Haft.

dpa

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