Mehr als cooles Design - Die Sonnenbrillen der neuen Saison

Große Gläser und knallige Farben wie hier von Liebeskind sind dieses Jahr nicht wegzudenken (ca. 100 Euro). Foto: Liebeskind
1 von 9
Große Gläser und knallige Farben wie hier von Liebeskind sind dieses Jahr nicht wegzudenken (ca. 100 Euro). Foto: Liebeskind
Lila Gläser plus lila Gestell - mit so einer Brille wie von Calvin Klein Platinum ist dem Träger Aufmerksamkeit gewiss (149 Euro). Foto: Calvin Klein Platinum
2 von 9
Lila Gläser plus lila Gestell - mit so einer Brille wie von Calvin Klein Platinum ist dem Träger Aufmerksamkeit gewiss (149 Euro). Foto: Calvin Klein Platinum
Auch helle Grüntöne sind in Mode - hier ein Modell von Liebeskind (ca. 100 Euro). Foto: Liebeskind
3 von 9
Auch helle Grüntöne sind in Mode - hier ein Modell von Liebeskind (ca. 100 Euro). Foto: Liebeskind
Violett getönte Gläser, wie hier bei Basler, sind diese Saison angesagt (120 Euro). Foto: Basler
4 von 9
Violett getönte Gläser, wie hier bei Basler, sind diese Saison angesagt (120 Euro). Foto: Basler
Bei Bijou Brigitte halten im Sommer Palmen Einzug auf dem Gestell (ca. 10 Euro). Foto: Bijou Brigitte
5 von 9
Bei Bijou Brigitte halten im Sommer Palmen Einzug auf dem Gestell (ca. 10 Euro). Foto: Bijou Brigitte
Materialmix: s.Oliver Eyewear kombiniert bei seiner Pilotenbrille Metall mit Stoff in knalligem Rot (ca. 60 Euro). Foto: s.Oliver Eyewear
6 von 9
Materialmix: s.Oliver Eyewear kombiniert bei seiner Pilotenbrille Metall mit Stoff in knalligem Rot (ca. 60 Euro). Foto: s.Oliver Eyewear
XL-Gläser bleiben weiter in Mode - hier zwei Beispiele von s.Oliver Eyewear (Herren-Modell ca. 40 Euro, Damen-Modell ca. 40 Euro). Foto: s.Oliver Eyewear
7 von 9
XL-Gläser bleiben weiter in Mode - hier zwei Beispiele von s.Oliver Eyewear (Herren-Modell ca. 40 Euro, Damen-Modell ca. 40 Euro). Foto: s.Oliver Eyewear
Klassisch braun - mit dieser Sonnenbrille macht man auch in diesem Sommer nichts verkehrt, hier ein Modell von Oakley (109 Euro). Foto: Oakley
8 von 9
Klassisch braun - mit dieser Sonnenbrille macht man auch in diesem Sommer nichts verkehrt, hier ein Modell von Oakley (109 Euro). Foto: Oakley

Klar, der Coolness-Faktor ist bei Sonnenbrillen häufig entscheidend. Dabei darf die Schutzwirkung aber nicht außen vor bleiben: Sonst leiden die Augen. Eine gute Brille kann beides: schützen und gut aussehen.

Berlin (dpa/tmn) - Der Sommer pendelt zwischen zwei Extremen - im Gesicht sitzen mal XL-Gläser, mal zieren grazile Gestelle die Nase. "Die Gigantobrille ist nicht totzukriegen", beschreibt Personal Shopperin Stephanie Zarnic den einen der zwei Trends.

Insbesondere große, kreisrunde Retro-Gläser wie sie John Lennon populär machte, spielen eine große Rolle. "Aber auch die Pilotenbrille mit ihrer ovalen Gläserform ist nicht wegzudenken." Übertreiben sollte man es nicht: "Zwar sollen die Augenbrauen hinter den Gläsern verschwinden, nicht aber gleich das halbe Gesicht."

Kerstin Kruschinski vom Kuratorium Gutes Sehen beobachtet eine zweite Entwicklung hin zu mehr Zurückhaltung: Die Fassungen werden kleiner. Schmale Kunststofffronten und grazile Metallbügel bestimmen den Look. "Mitunter werden die Rahmen auch ganz weggelassen, so dass die Bügel direkt mit dem Glas verbunden sind."

Was die Farben betrifft, ist Mut erwünscht: "Das klassische Schwarz und Braun verschwindet zwar nicht, wird aber von knalligen Farben wie Pink, Lila, hellen Grün- und Blautönen übertrumpft", so Zarnic. "Bei den Jüngeren ist das metallene Gold-Gestell aus den 70er-Jahren angesagt", ergänzt Kruschinski. Auch Farbkontraste zwischen Gestell und Gläsern seien ein großes Thema. "Wir werden raffinierte Kombinationen sehen, etwa grüne Gläser mit gelbtransparentem Rahmen oder weiße Gläser in schwarzer Fassung."

Auch die Materialien werden bunt gemixt: "Die Fassung ist aus Horn oder Azetat gefertigt, die Bügel hingegen aus Metall", erklärt Zarnic. Auch Holz und Kunststoff werden miteinander kombiniert, Bügel mit Leder oder bunten Stoffen überzogen.

Doch nicht nur modische Aspekte sollten beim Sonnenbrillenkauf berücksichtigt werden: "Wer die falsche Brille trägt, schadet seinen Augen dauerhaft", warnt Giovanni Di Noto vom Zentralverband der Augenoptiker. "Leider ist der Irrtum verbreitet, dass Gläser umso besser vor den schädlichen Strahlen schützen, je getönter sie sind."

Dabei absorbieren dunkle Gläser nur das sichtbare Licht, bieten also lediglich einen Blendschutz. "Bei Helligkeit ziehen sich unsere Pupillen automatisch zusammen und lassen so weniger UV-Strahlen ins Auge eindringen", erklärt Di Noto. "Eine getönte Brille setzt diesen Schutzmechanismus außer Kraft, weil sie das Licht dämpft." Eine Entzündung der Binde- und Hornhaut können die Folge sein. Ob eine Sonnenbrille über einen ausreichenden UV-Schutz verfügt, weist das sogenannte CE-Kennzeichen aus, das in Europa Pflicht ist.

Welche Tönungsstufe man wählt, hängt davon ab, zu welchem Zweck die Sonnenbrille gekauft wird. "Es wird in fünf Kategorien unterschieden", erklärt Kruschinski. "Je höher die Zahl der Blendschutzkategorie, desto dunkler das Glas und desto mehr Licht wird absorbiert." Für die Lichtverhältnisse hierzulande empfiehlt sie Gläser der Kategorie 2 bis 3.

Vor dem Kauf gilt dann, die Gläser zu testen: "Die Brille 50 Zentimeter von sich weg vor eine gerade Linie - etwa ein Fenster oder eine Tischkante - halten und die Brille leicht drehen", rät Kruschinski. "Wird die Linie verzerrt, handelt es sich um minderwertige Gläser, die Kopfschmerzen und Schwindel hervorrufen könnten."

XXL-Faschingsparty in Bothel

Hunderte Karnevalisten kamen zur großen Faschingsparty nach Bothel. Das bunte Partyvolk feierte die ganze Nacht in ihren fantasievollen Kostümen. 
XXL-Faschingsparty in Bothel

Gefährliche Sternenjagd für Marc und Jens  - Tag 9 im Camp

Am neunten Tag wird es „physisch“, wie Moderator Daniel so schön sagt, bevor er Marc und Jens für die Dschungelprüfung an zwei Seilen über eine …
Gefährliche Sternenjagd für Marc und Jens  - Tag 9 im Camp

Einzelkritik: Delaney lässt sein Potential aufblitzen

Bremen - Ein bisschen Licht, viel Schatten: Die Werder-Spieler zeigten bei der 1:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund höchst unterschiedliche …
Einzelkritik: Delaney lässt sein Potential aufblitzen

53. Sixdays in Bremen - der Montag  

Die Besucher der Sixdays haben am Montagabend bekannte Gesichter gesehen - beispielsweise Lara Loft, die deutsche Stimme von Lara Croft. Die …
53. Sixdays in Bremen - der Montag  

Meistgelesene Artikel

Sarah bereut ihren Betrug, aber „das war kein One-Night-Stand“

Sarah bereut ihren Betrug, aber „das war kein One-Night-Stand“

Heftiger Shitstorm für Bayern-Spielerfrau wegen Sarah Lombardi

Heftiger Shitstorm für Bayern-Spielerfrau wegen Sarah Lombardi

Matt Damon will Trump künftig unterstützen 

Matt Damon will Trump künftig unterstützen 

Pink schmeißt „Große-Schwester-Party“ für ihre ältere Tochter

Pink schmeißt „Große-Schwester-Party“ für ihre ältere Tochter