Wimperntusche im Test

Mascaras enthalten weniger problematische Stoffe

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Die Mehrheit der Wimperntuschen in einer Stichprobe der Zeitschrift "Öko-Test" (Ausgabe 2/2019) schnitten sehr gut oder gut ab. Foto: Christin Klose

Heute enthalten Mascaras weniger gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe als noch vor drei Jahren. Auffallend sind jedoch umweltbelastende Silikone. Das Magazin "Öko-Test" hat 20 Produkte genauer untersucht.

Köln (dpa/tmn) - Sehr gute Ergebnisse haben 8 von 20 Wimperntuschen in einer Laboruntersuchung der Zeitschrift "Öko-Test" erzielt. Darunter waren alle 7 zertifizierten Naturkosmetika.

Aber auch mit den restlichen Produkten waren die Prüfer zufrieden: Anders als noch bei einem Test vor drei Jahren fanden sie dieses Mal in keiner Mascara krebserregende oder krebsverdächtige polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK).

Eine PAK-Verbindung, die in Verdacht steht, Krebs auszulösen, wurde in so geringen Dosen in einigen Produkten gefunden, dass aus Sicht der Zeitschrift kein Gesundheitsrisiko bestehe, heißt es in der Ausgabe vom Februar.

Trotzdem kam es in einigen Fällen zu Abwertungen. Die bemängelten Wimperntuschen enthalten kritische Konservierungsmittel, zum Beispiel Formaldehyd oder Propylparaben. Außerdem wurden Silikone beziehungsweise synthetische Polymere ausgemacht, die als umweltbelastend gelten.

Insgesamt wurde bei der Stichprobe von schwarzen Tuschen für voluminöse Wimpern achtmal die Note "sehr gut", viermal die Note "gut", fünfmal die Note "befriedigend" und jeweils einmal "ausreichend", "mangelhaft" und "ungenügend" vergeben. Testsieger sind: Alterra Black Intense Volume Mascara von Rossmann, Alverde Nothing but Volume von DM, Benecos Natural Mascara Maximum Volume in deep black von Cosmondial, Dr. Hauschkas Volume Mascara von Wala, Lavera Volume Mascara von Laverana, Sante Fresh Volume Extreme Mascara von Logocos, Terra Naturi Perfect Style Mascara von Müller Drogeriemarkt, Trend it Up Eyeppearance Mascara Volume & Curl von DM.

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