Lana Del Rey: "Super-8-Filme für die Ohren"

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Lana Del Rey singt gerne von Liebe und Schmerz.

Berlin - Ein neuer Stern am Pophimmel: Mit melancholischen Liebesliedern begeistert US-Sängerin Lana Del Rey ihre Fans. In einem Interview spricht die 25-Jährige über die Bedeutung ihrer Songs.

Mehr als zwanzig Millionen Mal wurde das Video zu ihrer Single „Video Games“ im Internet angeschaut, jetzt kommt ihr lange erwartetes Debutalbum „Born To Die“.

Ihre Songs handeln von der Liebe und von Sehnsucht und vor allem von Schmerz. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa erzählt die 25-Jährige, wie sie sich gefühlt hat, als sie zum ersten Mal verliebt war, welche Wirkung Männer manchmal auf sie haben und wieso ihre Lieder so nostalgisch klingen.

Was bedeutet Liebe für Sie?

Del Rey: „Sie bedeutet viele verschiedene Dinge. So wie ich mein Leben gelebt habe, habe ich immer versucht, alle Menschen zu lieben und gut zu behandeln, das macht mich glücklich. Aber wenn es um Liebesbeziehungen geht, wird es schwierig. Als ich mich das erste Mal verliebt habe, hatte es eine große Bedeutung für mich. Ich habe mich so anders gefühlt als vorher. Es ist schwer zu beschreiben, so mit Strom aufgeladen, ich habe geglaubt, dass sich so das große Glück anfühlt. Ich dachte mir: Oh, ich wusste nicht, dass ich das fühlen kann.“

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Ihre Songs handeln nicht von der erfüllten Liebe, nicht vom großen Glück, sondern haben einen traurigen Unterton. Wieso?

Del Rey: „Ich hatte eine Beziehung, in der ich das Gefühl hatte, von der Person, die ich liebte, immer getrennt zu sein, ich konnte eine gewisse Distanz nicht überwinden. Das hatte sicher Auswirkungen darauf, wie ich Songs schreibe. Ich wollte die echte, große Liebe ehren, obwohl wir nicht zusammen sein konnten. Zu lieben ist nicht für jeden schwierig, und es war auch für mich nicht immer schwierig, aber manchmal. Mich haben schon einige Männer so magnetisch angezogen, dass ich gedacht habe: Ich würde dir überall hin folgen. Nun, ich bin sehr verantwortungsvoll, ich würde es nicht tun, aber ich habe es mir vorgestellt. Und ich schreibe darüber.“

Zu Beginn des Songs „Radio“ hört man dieses Knistern einer alten Schallplatte. Sind Sie nostalgisch?

Del Rey: „Ja, ich liebe es, wenn eine Schallplatte knistert. Es hat etwas damit zu tun, dass ich es liebe, über Vergangenes nachzudenken. Ich habe oft Geräusche in meinen Songs, ich versuche damit ein Bild zu malen, das der Zuhörer dann sehen kann.“

Das Video zum Song „Video Games“ ist im Super-8-Stil gefilmt, so wie private Filme in den 70er oder 80er Jahren aussahen. Sind die Songs Super-8-Filme für die Ohren?

Del Rey: „Ja, definitiv, das sind sie! Super-8-Filme für die Ohren - das ist ein schöner Vergleich. Ich wollte, dass ich mich an lange vergangene Sommer erinnern kann, wenn ich sie mir spätabends anhöre. Ich glaube, es tut uns körperlich und seelisch gut, wenn wir uns an Zeiten erinnern, in denen wir wirklich glücklich waren.“

Mit Ihrem Make-up und Ihrer Kleidung strahlen Sie das alte Hollywood aus. Wie wäre es, wenn Sie auch Filme drehen würden?

Del Rey: „Oh, ich glaube nicht, dass es eine gute Idee wäre, in einem Film mitzuspielen. Ich bin eine schlechte Schauspielerin, das hat mir jedenfalls mein Highschoollehrer gesagt. Nein, ich habe keine Ambitionen auf die große Leinwand. Ich bleibe lieber im Studio, ich überlasse das Schauspielern den Profis!“

dpa

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