Die Schauspielerin setzt sich durch

Jennifer Lawrence macht es wie ein Mann

+
Jennifer Lawrence pocht auf Gleichberechtigung.

New York - Niedlich, liebenswert und nett - damit ist jetzt Schluss. Jennifer Lawrence will sich in Verhandlungen nicht mehr von Männern unterkriegen lassen. Und macht es jetzt genauso wie die Männer.

Frauen haben es nach Ansicht der US-Schauspielerin Jennifer Lawrence (25) schwerer, ihre beruflichen Interessen offen und direkt zu vertreten - und sie will da nicht mehr mitmachen."Ich bin es leid, zu versuchen, meine Meinung auf 'niedliche' Art zu äußern und liebenswert rüberzukommen", schrieb Lawrence ("Tribute von Panem") am Dienstag in einem Beitrag für den Rundbrief "Lenny" der Schauspielerin und Autorin Lena Dunham. Männer müssten sich diese Sorgen nicht machen.

Als im vergangenen Jahr nach einem Hacker-Angriff interne Dokumente und E-Mails des Hollywood-Studios Sony Pictures an die Öffentlichkeit gelangten, habe sie erfahren, wie viel weniger sie verdiene als ihre männlichen Kollegen, schrieb Lawrence weiter. Das habe sie wütend auf sich selbst gemacht, weil sie bei Verhandlungen um ihre Gagen zu früh aufgegeben habe - aus Angst, als "schwierig" oder "verwöhnt" rüberzukommen. "Ich wollte nicht weiter um Millionen von Dollar kämpfen, die ich ehrlich gesagt wegen zweier Film-Franchises nicht brauche." 

Die Oscar-Preisträgerin ("Silver Linings") ist laut einer Liste des "Forbes"-Magazins die bestbezahlte Schauspielerin der Welt. Demnach verdiente sie zwischen Juni 2014 und Juni 2015 mit Filmgagen und Werbeeinnahmen etwa 52 Millionen Dollar (umgerechnet 46 Millionen Euro).

Essay von Jennifer Lawrence im Newsletter "Lenny"

dpa

Mehr zum Thema:

Januar-Auktion des Hannoveraner Verbandes Verden

Januar-Auktion des Hannoveraner Verbandes Verden

So ergreifend war das erste Spiel von Chapecoense nach dem Flugzeug-Absturz

So ergreifend war das erste Spiel von Chapecoense nach dem Flugzeug-Absturz

Weltweit protestieren Millionen gegen Trump

Weltweit protestieren Millionen gegen Trump

Bilder der Anti-Trump-Demos: Proteste von Millionen und zahlreichen Promis

Bilder der Anti-Trump-Demos: Proteste von Millionen und zahlreichen Promis

Meistgelesene Artikel

Sarah bereut ihren Betrug, aber „das war kein One-Night-Stand“

Sarah bereut ihren Betrug, aber „das war kein One-Night-Stand“

Heftiger Shitstorm für Bayern-Spielerfrau wegen Sarah Lombardi

Heftiger Shitstorm für Bayern-Spielerfrau wegen Sarah Lombardi

Matt Damon will Trump künftig unterstützen 

Matt Damon will Trump künftig unterstützen 

Pink schmeißt „Große-Schwester-Party“ für ihre ältere Tochter

Pink schmeißt „Große-Schwester-Party“ für ihre ältere Tochter

Kommentare