Gesundheitsschädigend

Imprägniermittel sollten keine Fluorcarbone enthalten

Wer beim Imprägnieren kein Gesundheitsrisiko eingehen will, greift zu "fluorcarbonfreien" oder "fluorfreien" Mitteln. Foto: Silvia Marks
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Wer beim Imprägnieren kein Gesundheitsrisiko eingehen will, greift zu «fluorcarbonfreien» oder «fluorfreien» Mitteln. Foto: Silvia Marks

Imprägniermittel können Schuhe und Kleidung gegen Schmutz und Dreck schützen. Doch Verbraucher müssen bei der Anwendung einige Dinge beachten.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Ob als Schaum, Spray oder Präparat zum Mitwaschen: Imprägniermittel können Kleidung und Schuhe wasserfest machen. Doch viele Mittel enthalten Fluorcarbone (PFC).

PFC stehen nach Angaben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen im Verdacht, umwelt- und gesundheitsschädigend zu sein und die menschliche Fortpflanzungsfähigkeit zu beeinträchtigen. Beim Kauf sollten Verbraucher deshalb zu Produkten greifen, die ausdrücklich als «fluorcarbonfrei» oder «fluorfrei» gekennzeichnet sind.

Das ist gar nicht so einfach, wie eine Untersuchung der Verbraucherschützer zeigt: Sie haben die Inhaltsstoffe von 15 gängigen Produkten für Schuhe genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Nur drei der untersuchten Produkte enthielten sicher kein PFC. Bei elf Produkten standen keine entsprechenden Angaben dazu auf den Etiketten. Auf Nachfrage der VZ NRW reagierten nur sechs Hersteller. Diese gaben an, dass ihre Mittel PFC enthalten.

Wer die Umwelt und die Gesundheit schonen will, sollte auch PFC-freie Produkte sparsam verwenden. Ein einfacher Test zeigt, ob Schuhe eine zusätzliche Imprägnierung brauchen - saugen sie einen Wassertropfen nicht auf und dieser perlt ab, funktioniert der Nässeschutz noch.

Bei der Verwendung der Imprägniermittel sollten Verbraucher unbedingt auf die Herstellerangaben achten - die meisten Produkte dürfen nur im Freien verwendet werden. Den Sprühnebel sollte man in keinem Fall einatmen.

Für alte, leere Spraydosen gilt: Sie gehören in die gelbe Tonne. Angebrochene Dosen oder Flaschen sollten Verbraucher hingegen bei der nächsten Schadstoffsammelstelle entsorgen.

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