Tod des großen Musikers

Greger-Kollege Strasser: "Das ist ein großer Jammer"

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Hugo Strasser (rechts) trauert um seinen verstorbenen Kollegen Max Greger.

München - Mit Bestürzung hat Swing-Kollege und Weggefährte Hugo Strasser auf den Tod von Max Greger reagiert.

„Das ist ein großer Jammer. Aber das ist der Lauf der Zeit“, sagte der 93-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in München. „Jetzt bin nur noch ich da von den drei Swing-Legenden. Paul Kuhn war der erste, jetzt der Max, der nächste bin ich.“ Strasser sagte, er wolle bei der Beerdigung zu Ehren Max Gregers ein Stück spielen. Greger war am Samstag im Alter von 89 Jahren gestorben.

SWR-Intendant Peter Boudgoust hat den Tod von Max Greger als Verlust eines der größten Musiker und Entertainer bezeichnet. „Max Greger sollte noch im September mit der SWR Big Band und Hugo Strasser in Böblingen auftreten. Ein Herzblutmusiker bis zum letzten Atemzug“, sagte Boudgoust am Sonntag. „Er suchte bis zuletzt die Bühne und gab den Ton an.“ Unvergesslich blieben sein Wirken und seine unzähligen Auftritte mit der SWR Big Band. „Der SWR Big Band wird er sehr fehlen.“

Auch das ZDF trauert um Greger. Zu dem Tod des Band-Leaders teilte der Mainzer Sender am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur mit: „Er wird unvergessen bleiben.“ In den 1960er und 1970er Jahren sei Greger dem ZDF fest verbunden gewesen. Mit seiner Musik habe er Shows wie „Vergißmeinnicht“, „Der goldene Schuß“, „Drei mal neun“ oder „Musik ist Trumpf“ ihren unverwechselbaren Charakter gegeben. „Bis heute erinnert an jedem Samstag im ZDF die von Gregers Orchester aufgeführte Vorspannmusik des „aktuellen sportstudios“ („Up to date“ von Thomas Reich) an den großen Musiker“, hieß es weiter.

dpa

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